Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Uniklinikum Dresden veröffentlicht neue Krebsstudie

Metastasen Uniklinikum Dresden veröffentlicht neue Krebsstudie

Ein wissenschaftliches Team um die Dresdner Chirurgen Dr. Nuh Rahbari, Dr. Ulrich Bork und Dr. Sebastian Schölch hat herausgefunden, dass Lebermetastasen von Patienten mit Dickdarmkrebs intakte Tumorzellen in die Blutbahn streuen. Diese Zellen können für Fernmetastasen verantwortlich sein.

Voriger Artikel
Legionellen in Dresdner Kita keine Gefahr
Nächster Artikel
Podemus beherbergt 16 minderjährige Flüchtlinge

Privatdozent Dr. Nuh Rahbari ist der Erstautor der Studie.

Quelle: Uniklinik Dresden

Dresden. Ein wissenschaftliches Team um die Dresdner Chirurgen Dr. Nuh Rahbari, Dr. Ulrich Bork und Dr. Sebastian Schölch hat herausgefunden, dass Lebermetastasen von Patienten mit Dickdarmkrebs intakte Tumorzellen in die Blutbahn streuen. Dabei spielt die Größe der durch Dickdarmkrebs gebildeten Lebermetastasen eine entscheidende Rolle. Die Tumorzellen in der Blutbahn können dann für weitere Fernmetastasen, wie zum Beispiel in der Lunge, sorgen.

Die Spezialisten der Viszeral- Thorax- und Gefäßchirurgie am Uniklinikum Carl Gustav Carus führten dazu im Rahmen einer Studie eine postoperative Überwachung und gegebenenfalls eine postoperative Chemotherapie bei Patienten durch, denen große Metastasen entfernt wurden. Für die Studie überprüfte man bei über 100 Patienten die Blutwerte und untersuchte die zirkulierenden Tumorzellen in unterschiedlichen Teilen des Blutes während einer Operation. Dabei wurden die frei zirkulierenden Tumorzellen vor und nach Durchfluss der Leber in Pfortader und Lebervene ermittelt. So konnten die Forscher aufzeigen, dass die Lebermetastasen selbst intakte Tumorzellen freisetzen. "Das spricht in unseren Augen für eine stärkere postoperative Überwachung von Patienten mit großen Lebermetastasen und, wegen des besonders hohen Risikos einer weiteren Streuung, gegebenenfalls für eine postoperative Chemotherapie", unterstreicht Dr. Nuh Rahbari, Erstautor der Studie.

Das angesehene Fach-Journal "Annals of Surgery" veröffentlichte die Studie bereits online. Metastasen bilden die häufigste Todesursache bei Dickdarmkrebs. Das Verständnis von metastasischer Aktivität hat maßgeblichen Einfluss auf die individualisierte Krebsbehandlung in der Zukunft.

DNN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.