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Uniklinikum Dresden schreibt rote Zahlen - Vorstand: Strukturschwächen im Gesundheitswesen

Uniklinikum Dresden schreibt rote Zahlen - Vorstand: Strukturschwächen im Gesundheitswesen

Die Krise im Gesundheitswesen hat das Dresdner Universitätsklinikum erreicht. Nach acht Jahren mit positiven Ergebnissen ist das Krankenhaus 2011 in die roten Zahlen gerutscht.

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Vorstand Michael Albrecht warnt vor einer langfristig negativen Entwicklung.

Quelle: Dietrich Flechtner

Trotz steigender Erlöse betrugen die in der Bilanz ausgewiesenen Verluste 9,5 Millionen Euro. Vorstand Michael Albrecht warnt vor einer langfristig negativen Entwicklung.

Allein die Defizite aus dem operativen Geschäft summierten sich auf 3,1 Millionen Euro. Darüber informierte Michael Albrecht, Vorstand des Uniklinikums. Die Zahlen seien nicht erfreulich, aber auch noch nicht beunruhigend. Allerdings drückten Strukturschwächen des Gesundheitssystems langsam immer mehr durch. "Das ist kein Dresdner Problem, sondern eine Tendenz an allen Krankenhäusern im Bundesgebiet", erklärte Albrecht, der gleichzeitig dem Verband der Universitätsklinika Deutschlands vorsteht.

Von insgesamt 32 Universitätskliniken hätten im Jahr 2011 nur elf Häuser ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Für das laufende Jahr seien die Prognosen noch schlechter. Lediglich fünf Universitätskliniken im gesamten Bundesgebiet werden ausgeglichene Jahresergebnisse vorausgesagt.

Ein Interview mit Michael Albrecht lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der DNN sowie auf DNN-Exklusiv.

DNN/kt

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