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Uni lädt in Gründerwoche zu Jungunternehmerwettbewerb

Mit Krimskrams als Startkapital Uni lädt in Gründerwoche zu Jungunternehmerwettbewerb

Wie werde ich binnen fünf Jahren ein gefragter Bankier? Wie mache ich aus einem faszinierenden Labor-Zufallsfund ein erfolgreiches Unternehmen? Diese und andere Fragen wollen gestandene Experten und junge Firmengründer während der „Gründerwoche“ vom 14. bis 20. November 2016 beantworten .

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Quelle: dpa

Dresden. Wie werde ich binnen fünf Jahren ein gefragter Bankier? Wie mache ich aus einem faszinierenden Labor-Zufallsfund ein erfolgreiches Unternehmen? Welche Kommilitonen sollte ich an Bord holen, bevor ich aus dem Uni-Studium heraus eine Firma gründe? Diese und andere Fragen wollen gestandene Experten und junge Firmengründer während der „Gründerwoche“ vom 14. bis 20. November 2016 beantworten und mit den Besuchern diskutieren. Außerdem können Studenten an einem Gründer-Planspiel der Technischen Universität Dresden (TUD) teilnehmen.

Schon im Vorfeld der Gründerwoche startet die Uni das Programm mit einem Stargast: Erfolgsbanker Karl Matthäus Schmidt will beim Gründerfoyer am
3. November, ab 19 Uhr, im TUD-Hörsaalzentrum an der Bergstraße erzählen, wie er 1994 als 25-Jähriger den „Consors Discount Broker“ schuf und es schaffte, schon fünf Jahre später als heller Stern der „New Economy“ zu gelten. Heute leitet er die Quirin-Bank Berlin, die als Honorarbank auf Provisionen verzichtet, um Interessenkonflikte der Berater zu vermeiden.

Außerdem stellen sich mehrere Dresdner Start-ups an diesem Abend vor. Cyface beispielsweise hat eine Crowdsourcing-Plattform für den Straßenzustand entwickelt. In die speist der Internetschwarm Meldungen über den Zustand von Fahrbahnen ein, bis sich nach und nach ein immer vollständigeres Bild ergibt.

Das „Conimon“-Team stellt ein Konzept für die vorausschauende Instandhaltung von Maschinen vor. Die TUD-Ausgründung „DyNAbind“ baut eine Bibliothek genetischer „Fingerabdrücke“ auf, die die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen und verbilligen soll. Und „Mapmo“ hat sich darauf spezialisiert, die unendlichen Weiten des Internets systematisch zu durchforsten und dabei eine Datenbank interessanter Orte (sogenannte „Points of Interests“) zu generieren. Die stellt sie dann Kunden zur Verfügung, damit die zum Beispiel Telefon-Apps daraus programmieren können.

Sich selbst als Jungunternehmer erproben können TUD-Studenten im Laufe der Gründerwoche: Am
14. November starten der Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation und die universitäre Gründungsinitiative „dresden|exists“ dann einen Teamwettbewerb: Im Zuge der Vorlesung „Einführung in die technologieorientierte Betriebswirtschaftslehre“ werden rund 600 Studenten „ihr unternehmerisches Denken und Handeln stärken und in Dreier-Teams während einer Woche mit einem geringen materiellen Startkapital einen möglichst hohen monetären, sozialen, kulturellen oder ökologischen Mehrwert generieren“, kündigte der Lehrstuhl im Vorfeld an.

Welches Startkapital diesmal den Teilnehmern zur Verfügung gestellt wird, um bis zum 21. November ein florierendes Unternehmen aufzubauen, wollen die Organisatoren erst im letzten Moment verraten. Aber bei früheren Wettbewerben dieser Art an der Universität waren die Ressourcen recht übersichtlich: Da bekamen die Studenten nur einen Edding-Stift, eine Packung Papiertaschentücher, zehn Meter Bindfaden, ein Holzbrett, ein großes Stück Wellpappe und zwei große Stücken Stoff in die Hand gedrückt.

Mehr Informationen im Internet über die Adressen: gruenderwoche.de und
dresden-exists.de

Von Heiko Weckbrodt

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