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Umundu-Festival endet mit großem Markt - Veranstalter bemerken gestiegenes Interesse an nachhaltigen Themen

Umundu-Festival endet mit großem Markt - Veranstalter bemerken gestiegenes Interesse an nachhaltigen Themen

Den Apfelsaft mal selber pressen, durch fair produzierte Klamotten stöbern oder einen köstlichen, veganen Hot Dog verspeisen – das alles konnten Besucher am Sonnabend auf dem Abschlussmarkt des Umundu-Festivals erleben.

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Über Grünes, Nachhaltiges und fair Gehandeltes informierte der Abschlussmarkt des Umundu-Festivals.

Quelle: Philipp Nowotny

Rund 30 Aussteller präsentierten in der Johannstadthalle nachhaltig produzierte Waren, wie etwa Wein aus wild gesammelten Früchten. Eingerahmt wurde der Markt von einem bunten Programm mit Bandauftritten, dokumentarischen Kurzfilmen und Kinderaktionen.

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Rund 30 Aussteller präsentierten beim Umundu-Abschlussmarkt in der Johannstadthalle nachhaltig produzierte Waren.

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Auch drei junge Architekten aus Dresden waren mit einem eigenen Stand vertreten. Norman Frost, Maximilian Hansen und Daniel Fucke stellten unter ihrer Marke „Nordwerk“ Möbel aus recycelter Pappe vor. Zahlreiche Besucher umzingelten die Lampen, Schranklösungen, Tische und Stühle aus alter, brauner Pappe. „Die meisten haben zuerst Angst, sich auf unseren Stuhl zu setzen“, erzählt Daniel Fucke. „Aber wir haben das natürlich ausgetestet, bis zu 200 Kilo hält er problemlos aus.“

In einer Werkstatt in Löbtau sägen die drei Architekten ihre Produkte aus nicht mehr gebrauchter Kartonage heraus. Da die Pappe aus einer Zigarettenfabrik kommt, finden die drei Tüftler zwischendrin oft noch Tabakreste, erzählt Fucke und lacht. „Ein Jahr lang waren wir nun in der Prototypen-Phase“, sagt er. „Nun sind wir an eine Schwelle gekommen, wo wir den nächsten Schritt unternehmen wollen. Dazu werden wir in den nächsten Wochen unsere eigene Firma gründen.“ Das Umundu-Festival sei dabei eine tolle Möglichkeit, sich potenziellen Neukunden zu präsentieren.

Die Veranstalter zeigten sich am Sonnabend begeistert von dem großen Publikumsinteresse. Rund 1500 Gäste, schätzen sie, haben den Festivalmarkt besucht. „Wir haben in diesem Jahr schon gemerkt, dass die Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeit und Gemeingüter in der Öffentlichkeit steigt“, sagt Christian Bärisch vom Umundu-Festival. „Das liegt natürlich auch daran, dass wir uns langsam professionalisieren.“

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Dieses Jahr feierte die ökologisch-nachhaltige Veranstaltungsreihe bereits fünfjähriges Jubiläum. Seit 10. Oktober wurden über 60 Veranstaltungen durchgeführt, zahlreiche spontane Projekte ergänzten das offizielle Programm. So wurde beispielsweise zum Festivalbeginn eine Fläche auf der Prager Straße mit Alufolie „privatisiert“, um auf das diesjährige Fokusthema „Gemeingüter“ aufmerksam zu machen.

Als besonders gelungen bewertet Bärisch das Festivalcafé in der Veränderbar in der Görlitzer Straße. „Wir haben versucht, das Café als ‚Basecamp‘ des Festivals zu etablieren, wo man abends über die Ereignisse und Themen des Tages ins Gespräch kommen kann“, sagt er. „Mit Live-Musik und einer Ausstellung zum Kohleabbau in Sachsen hat sich das Café zu einem richtigen Kultur-Standpunkt entwickelt.“

Eine große Verschnaufpause wollen sich die Veranstalter nach dem Festival nun nicht gönnen. „Die Planungen für das nächste Jahr beginnen bereits im November“, sagt Bärisch. „Dann wollen wir die festen Ankerpunkte für 2014 festlegen.“

Philipp Nowotny

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