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Umfrage zu Dresdens Finanzen - Erst Schulen und Kitas und dann der Rest

Umfrage zu Dresdens Finanzen - Erst Schulen und Kitas und dann der Rest

Während der Ältestenrat des Stadtrates heute zusammenkommt, um inmitten der zerfahrenen Haushaltsdiskussion einen Ausweg in Form einer mehrheitsfähigen Lösung zu suchen, zeigt das aktuelle DNN-Barometer die Prioritäten auf, die die Dresdner selbst setzen würden.

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Von christoph stephan

Das Ergebnis ist eindeutig: An der Sanierung von Schulen und dem Bau von Kindertagesstätten kommt die Stadt in den nächsten beiden Jahren nicht vorbei, wenn es sich Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) nicht mit der eigenen Bevölkerung verscherzen will. Jeweils 98 Prozent halten diese Themen für äußerst wichtig. Das ist sogar ein leichtes Plus im Vergleich zur letzten entsprechenden Erhebung im Mai dieses Jahres.

Mitarbeiter des Instituts für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden befragten für das aktuelle DNN-Barometer im Auftrag unserer Zeitung 510 repräsentativ ausgewählte Personen. Nach wie vor halten mehr Dresdner den Bau des Kulturkraftwerks für wichtig als den Umbau des Kulturpalastes. Allerdings hat letzterer im Vergleich zur Frühjahrsumfrage fünf Prozentpunkte Zuspruch dazugewonnen.

Unterm Strich sieht die Mehrheit der Dresdner aber wichtigere Baustellen in der Landeshauptstadt als die millionenschweren Kultur-Großprojekte. Die Ausbesserung des Straßennetzes steht auf der Prioritätenliste viel weiter oben, auch der Ausbau der Angebote im Breitensport, etwa in Schwimmhallen. Um am Ende trotz der vielen Begehrlichkeiten einen gedeckten Haushalt zu haben, kann sich immerhin fast jeder Zehnte der Befragten eine Erhöhung der Grundsteuer vorstellen. Mit genau diesem Vorschlag ist Oberbürgermeisterin Orosz erst vor einigen Wochen bei ihrer eigenen Partei, der Dresdner CDU, abgeblitzt. Fünf Prozent würden es lieber sehen, wenn die Stadt vorerst neue Schulden macht und neun Prozent, wenn Drewag-Anteile verkauft werden.

Während sich im Oktober dieses Jahres noch 55 Prozent der Befragten im DNN-Barometer dafür aussprachen, einzelne Projekte wie den Kulturpalast später zu realisieren, sind es aktuell nur noch 27 Prozent. Dafür gibt es allerdings eine einfache Erklärung, denn die Mitarbeiter des Instituts für Kommunikationswissenschaft haben eine neue Möglichkeit, Geld im Haushalt einzusparen, in die Erhebung integriert. Dieser Vorschlag stößt bei sehr vielen Dresdnern auf Zustimmung. So fordern 40 Prozent, dass die Stadtverwaltung selbst spürbar Personal abbaut. In der Altersgruppe der Über-60-Jährigen ist es sogar nahezu jeder Zweite, der im Rathaus den Rotstift ansetzen will.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.12.2012

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