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Umfrage: Mehrheit ist für den Umbau des Dresdner Kulturpalastes

Umfrage: Mehrheit ist für den Umbau des Dresdner Kulturpalastes

Nach wie vor steht die Mehrheit der Dresdner zu dem von der Stadt geplanten Umbau des Kulturpalastes. Das ist ein Ergebnis des aktuellen DNN-Barometers, für das das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden 551 repräsentativ ausgewählte Dresdner befragte.

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Von Thomas Baumann-Hartwig

Demnach befürworten 52 Prozent der Befragten den Umbau des Mehrzwecksaales im Kulturpalast zu einem Konzertsaal für die Philharmonie. Nur 41 Prozent votieren für den Alternativvorschlag, das 1969 errichtete Gebäude ohne Um- und Ausbauten im Bestand zu sanieren.

Bereits im März stellten die Forscher den Befragten die gleiche Frage. Damals befürworteten 53 Prozent den Konzertsaal, während die Zahl der "Bewahrer" mit 41 Prozent konstant blieb. Besonders populär ist der Umbau in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen, hier sprechen sich 62 Prozent für den Konzertsaal aus. Im Gegensatz dazu sind nur 39 Prozent der über 60-Jährigen für den Totalumbau, 50 Prozent dieser Altersgruppe plädieren für eine reine Sanierung der Stadthalle.

Wenn die Dresdner an die Stelle des Landgerichts Leipzig treten könnten, würden 70 Prozent der Stadt freie Hand beim Umbau des Kulturpalastes lassen. Die Meinungsforscher fragten: "Der Architekt Wolfgang Hänsch klagt gegen die Umbaupläne, weil er sie für eine unzulässige Entstellung seines Entwurfes hält. Was meinen Sie, was schwerer wiegt: Das Recht des Architekten auf Erhalt seiner Gestaltungs-Idee? Oder das Recht des Eigentümers, das Gebäude an neue Erfordernisse anzupassen?" Nur 23 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass dem Architekten 42 Jahre nach der Fertigstellung des Gebäudes noch ein Mitspracherecht zusteht. Die Mehrheit dagegen betont das Nutzungsinteresse der Stadt.

Das Landgericht Leipzig hat in dem Rechtsstreit ein Gutachten bei der Bundesarchitektenkammer in Auftrag gegeben, um die Frage entscheiden zu können (DNN berichteten). Ein Urteil wird Anfang nächsten Jahres erwartet.

Der Verein Dresdner Erben erklärte gestern, die Stadt habe Hänsch am Sonntag den Zutritt zum Kulturpalast verwehrt. Der Architekt habe Teilnehmer des Deutschen Architektentages durch das Gebäude führen sollen. Doch Ulrich Finger, der bei der Stadt für den Kulturpalast zuständig ist, habe seine Erlaubnis verweigert. "Offenbar hält die Stadt unliebsame Gäste fern", so Vereinsvorsitzende Jana Knauth.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.10.2011

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