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Umbau im Dresdner Georg-Arnhold-Bad hat begonnen

Saunabereich entsteht Umbau im Dresdner Georg-Arnhold-Bad hat begonnen

Nach der Freibadsaison ist vor der Bausaison: Auf dem Gelände des Georg-Arnhold-Bades bestimmen derzeit nicht Sonnenanbeter, sondern Arbeiter das Bild. Ende September haben dort die Arbeiten am denkmalgeschützten Atrium begonnen.

Der Brunnen stammt aus den 20er Jahren. Er schmückte den damaligen Eingangsbereich des Arnhold-Bades. Jetzt wird er restauriert.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Nach der Freibadsaison ist vor der Bausaison: Auf dem Gelände des Georg-Arnhold-Bades bestimmen derzeit nicht Sonnenanbeter, sondern Arbeiter das Bild. Ende September haben dort die Arbeiten am denkmalgeschützten Atrium begonnen, das noch aus den 20er Jahren stammt, seit einigen Jahren aber für Besucher gesperrt ist. Im kommenden Jahr soll es für die Nutzer des Freibads neue Sanitär- und Umkleidebereiche bieten. Dafür wurde in den vergangenen Tagen das Dach abgetragen und der Putz von den Wänden gehauen. "An der Substanz bleibt erhalten, was zu erhalten ist", sagt Hendrik Baar, Projektsteuerer bei der Bäder GmbH.

In zwei Wochen wird der Zimmerer mit der Dachkonstruktion beginnen, damit das Gebäude noch vor dem Winter wieder geschlossen ist. Auch der Brunnen im Atrium, der den früheren Eingangsbereich des Arnhold-Bades schmückte, wird restauriert. Als Trinkbrunnen allerdings, wie in den Anfangsjahren, wird er nicht mehr genutzt. Bei der Gestaltung hat sich die Bäder GmbH mit einer Restauratorin zusammengetan, die versucht hat, die Originalfarben des Atriums zu ermitteln. "Daran werden wir uns orientieren, um den Charakter aus der Bebauungszeit widerzuspiegeln", so Baar. Bis April kommenden Jahres sollen die Räume für die anstehende Freibadsaison fertig sein.

Für das Georg-Arnhold-Bad bedeuten die Arbeiten am Atrium aber erst den Auftakt für ein noch größeres Vorhaben. Denn ebenfalls im April macht das Hallenbad für acht Monate dicht. Dann wird die Technik, zum Beispiel die Lüftungsanlagen, auf Vordermann gebracht. "Die Anlagen laufen auf Verschleiß und sind nach 18 Jahren nicht mehr funktionstüchtig", sagt der Projektsteuerer. Zudem soll es Veränderungen im Umkleidebereich und Verbesserungen in Sachen Zugänglichkeit und Gastronomie geben.

Nach Abschluss des Bauprojekts im Winter 2016 wird den Arnhold-Bad-Besuchern auch ein Saunabereich zur Verfügung stehen. Der Anbau soll sich auf der gesamten Breite des Hallenbades bis fast an die Volleyballflächen erstrecken. "Dresden hat nur sehr wenige Saunen, wir versprechen uns deshalb einen guten Zulauf", zeigt sich Baar zuversichtlich. Insgesamt rund 7,7 Millionen Euro fließen in den Umbau.

Mehr Geld muss die Bäder GmbH für das Bauprojekt am Freiberger Platz einplanen. Grund ist die Sanierung des bereits bestehenden Hallenbads, die Ende 2016/Anfang 2017 beginnen soll. Hier muss die Dachkonstruktion, anders als zunächst geplant, verstärkt werden. Die Statik sei zwar nicht gefährdet. Schneehöhen über 70 Zentimeter müssten im Winter aber beräumt werden, um für genügend Sicherheit zu sorgen. "Das hat man bisher auch so gemacht, ist künftig aber nicht mehr praktikabel, weil der Neubau nach Fertigstellung für eine Beräumung im Weg steht", erklärt Baar. Die Ausgaben summieren sich durch die zusätzlichen Arbeiten um 5,2 Millionen Euro auf rund 29 Millionen Euro.

Im Plan liegen aber - dank eines "zielstrebigen Rohbaus", wie es Baar formuliert - die Arbeiten am Neubau am Freiberger Platz. Auch an der Schwimmhalle in Bühlau geht es voran. Die Becken sind bereits befüllt, im Dezember startet der Probebetrieb.

Christin Grödel

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