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Ulrich Finger soll Chef der Dresdner Messe werden

Ulrich Finger soll Chef der Dresdner Messe werden

Endlich geht eine lang ersehnte Personal-Vorlage in die Gremien und eine quälend lange Debatte zu Ende: Die Bürgermeisterrunde um Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) hat sich auf Ulrich Finger als neuen Chef der Dresdner Messe verständigt.

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Ulrich Finger.

Quelle: Ralf Redemund

Die Personalie steht in Zusammenhang mit der Abwicklung der 45-köpfigen Konzert- und Kongressgesellschaft (KKG), die seit 1994 den Kulturpalast und seit 1999 Schloss Albrechtsberg betreibt.

Seit Januar 2008 ist der Chefposten der Messe verwaist und Ulrich Finger lediglich kommissarisch Geschäftsführer der Gesellschaft. Gleichzeitig ist der Dresdner für das Nanoelektronikzentrum in Dresden-Klotzsche verantwortlich. Diesen Posten soll er jetzt abgeben, um sich ganz der Messe und der Integration der KKG in die Messe widmen zu können.

Lange Zeit galt Finger in CDU-Kreisen als vorbelastet, weil er unter dem früheren OB Ingolf Roßberg (FDP) an zentraler Stelle im OB-Bereich gearbeitet hatte. Doch Finger-Anhängern wie CDU-Stadtrat Steffen Kaden gelang es, die Bedenken zu zerstreuen. Schließlich sei Finger parteilos, habe der Mann auch schon unter CDU-OB Herbert Wagner gute Arbeit geleistet sowie in den vergangenen zwei Jahren die Messe in unruhigen Zeiten in ruhiges Fahrwasser geführt. Rein formal ist Finger zurzeit eigentlich Referent für Wirtschaftsbetreuung und Investitionen im Ressort von Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP).

Eine längst fällige Bestellung Fingers zum amtlichen Messe-Chef wurde zwischenzeitlich auch durch Überlegungen behindert, Riesas Ex-OB Wolfram Köhler als „Supermanager" für Veranstaltungen in Dresden zu installieren. Köhler wäre parallel Chef des Sportstättenbetriebs und der Messe geworden, zog aber aufgrund ständiger öffentlicher Angriffe auf seine Person aus eigenen Stücken zurück.

Unklar bleibt indessen weiterhin, ob es einen eigenen Veranstaltungsmanager geben und wo dieser Posten angesiedelt wird. Orosz will gut informierten Kreisen nach diesen Manager ihrem Geschäftsbereich angliedern, was einige Fachbürgermeister nicht für glücklich halten. Längst entschieden ist indes: Der Noch-KKG-Geschäftsführer Volker Schmidtke wechselt am 1. Januar 2011 nach Reutlingen, um dort die neue Stadthalle zu leiten.

rare

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