Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Ulbig besucht Zeltunterkunft in Dresden – Feste Unterkünfte für alle Flüchtlinge in Sachsen geplant

Ulbig besucht Zeltunterkunft in Dresden – Feste Unterkünfte für alle Flüchtlinge in Sachsen geplant

Sachsen will bis zum Einbruch der kalten Jahreszeit alle Flüchtlinge und Asylbewerber in regulären Unterkünften unterbringen. „Die Zelte sind nur eine Übergangslösung.

Voriger Artikel
Dresdner Pärchen lässt sich für ZDF-Doku "Make Love" beim Sex filmen
Nächster Artikel
"Kindeswohlgefährdung": Dresdner Grüne fordern Alternativunterbringung für Familien

Markus Ulbig (CDU) gibt nach dem Besuch der Zelt-Notunterkunft für Flüchtlinge in Dresden ein Statement vor dem Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes.

Quelle: dpa

Die Menschen brauchen ein festes Dach über dem Kopf“, sagte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Montag nach einem Besuch der Zelt-Notunterkunft auf der Bremer Straßen in Dresden.

php204fae1800201508031335.jpg

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) machte sich am Montag ein Bild von der Situation der Flüchtlinge im Zeltlager auf der Bremer Straße in Dresden.

Zur Bildergalerie

Der Vorsitzende des Landtagsinnenausschusses, Mario Pecher (SPD), und CDU-Innenexperte Christian Hartmann begleiteten Ulbig, der allen freiwilligen Helfern großen Dank aussprach „Die Menschen, die das Lager in so kurzer Zeit aufgebaut haben, haben Großes geleistet. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten ist jeden Tag Bewegung im Camp und Verbesserungen werden eingeführt.“ In dieser Woche sollen Flüchtlinge in die TU-Sporthallen auf der Nöthnitzer Straße einziehen, der genaue Tag ist jedoch nicht bekannt.

php61c35ad01a201507312321.jpg

Rund 300 Menschen sind am Freitagabend in Freital für die Rechte von Flüchtlingen auf die Straße gegangen.

Zur Bildergalerie
php48558332d7201507262047.jpg

Eindrücke von der Zeltstadt für Flüchtlinge an der Bremer Straße in Dresden.

Zur Bildergalerie
php4a29a9bf61201508011707.jpg

Innenansichten der TU-Dresden-Turnhallen

Zur Bildergalerie

Der Minister betonte außerdem die Notwendigkeit einer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Dresden. „Es müssen Container aufgestellt werden, damit die Untersuchungen vor Ort durchgeführt werden können und die Asylbewerber nicht nach Chemnitz pendeln müssen.“ Weiterhin sprach sich Ulbig für schnellere Asylverfahren aus. Von dem Vorschlag, noch mehr Flüchtlinge in den Osten Deutschlands zu schicken, hält der Innenminister jedoch nichts. Es brauche nicht noch einmal eine Verteildiskussion, Deutschland müsse diese Aufgabe gemeinsam schultern. Eine der nächsten Hauptaufgaben soll es sein, neben freiwilligen Helfern auch feste Mitarbeitsstrukturen im Zeltlager einzurichten.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat die Politik aufgefordert, den nach Deutschland geflüchteten Menschen feste  Wohnungen zur Verfügung zu stellen. „Die Zeltstädte sind eine absolute Notlösung - für einen zeitlich sehr begrenzten Zeitraum“, sagte DRK-Sprecher Dieter Schütz am Montag. „Wir appellieren an die deutschen Behörden, für feste Wohnunterkünfte zu sorgen.“ Spätestens wenn es im Oktober kalt werde, funktionierten Zeltstädte aus Witterungsgründen nicht mehr. Das DRK betreut nach eigenen Angaben derzeit bundesweit 10 800 Menschen in 42 festen Notunterkünften und 4300 Menschen in 7 Zeltcamps.

dpa/wt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.