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Übernimmt Saxoprint-Chef Thomas Bohn die finanzklammen Zwingerfestspiele

Übernimmt Saxoprint-Chef Thomas Bohn die finanzklammen Zwingerfestspiele

Mit den Worten "Ich habe mit Dynamo Dresden genug zu tun" wies Dynamo-Aufsichtsrats- und Saxoprint-Chef Thomas Bohn noch im Oktober erste Gerüchte zurück, er sei der große Retter der Dresden Event GmbH (DEG), jener Unterfirma der Dresden Tourismus GmbH (DTG), die im August 2011 mit dem Stück "Die Mätresse des Königs" im Dresdner Zwinger finanziell mächtig Schiffbruch erlitten hatte.

Unterdessen bestätigten enge Vertraute aus dem Umkreis von Bohn, dass der Saxoprint-Chef in der Tat mit Angelika Perret um eine Übernahme der DEG verhandelt habe, jener Steuerberaterin, die nicht nur für die Tourismus-Branche und zahlreiche städtische Firmen, sondern auch für Dresdens wieder genesene Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) als Vertraute und Beraterin tätig ist.

Bohn und Perret kennen sich noch gut aus gemeinsamen Zeiten in dem Tennisclub TC Blau-Weiß Blasewitz, wo Perret, die als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin bei Schneider + Partner arbeitet, als Schatzmeisterin fungierte. Bohns Firma wiederum glänzte zuletzt mit guten Geschäftsergebnissen und einer spektakulären Übernahme: Der Oldenburger Fotoentwickler "CeWe Color" hat die Dresdner Online-Druckerei übernommen. Bohn bleibt an Bord von Saxoprint. Ihm dürfte es derzeit nicht an "Spielgeld" für die Zwingerfestspiele mangeln.

Die Frage ist, was der Saxoprint-Vorstand außer Schulden bzw. Darlehen von der DEG zu erwarten hat? Wie DNN exklusiv berichteten, gibt es keinen Vertrag mit dem Staatsbetrieb Schlösser & Gärten, der den Zwinger betreibt. Es gibt noch nicht einmal eine Option auf einen Vertrag. Gleichwohl ist ein Kostüm-Fundus übrig. Ob die Namensrechte mit im Paket sind, ist nicht öffentlich bekannt. Bekannt indes ist, dass das Projekt 2,6 Millionen Euro gekostet und eine Riesen-Einnahme-Lücke hinterlassen hat.

Bohn rief gestern ebenso wenig auf eine DNN-Anfrage hin zurück wie Ralph Sander, noch Chef der Dresden Tourismus GmbH. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.02.2012

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