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Hafencity Dresden: Immobilienunternehmen plant Ausstellung

Werkstattverfahren Hafencity Dresden: Immobilienunternehmen plant Ausstellung

Das Immobilienunternehmen USD, das die Dresdner Hafencity bauen möchte, hat im Sommer ein städtebauliches Werkstattverfahren nach den Kriterien des Stadtrates zur Auflockerung der Bebauungsstruktur im Bereich des Neustädter Hafens durchgeführt. Die Ergebnisse sollen noch im Oktober 2016 in der Mall des WTC ausgestellt werden.

Blick auf das Gelände, wo die Hafencity entstehen soll.
 

Quelle: Jürgen-M. Schulter

Dresden.  Das Gebäude, das zu DDR-Zeiten die Fahrschule Melkus beherbegte, ist bald fertig saniert. Doch ansonsten hat sich im Areal zwischen Neustädter Hafen und Leipziger Straße, wo ein neues Wohnviertel entstehen sollte, optisch sichtbar noch nichts verändert.

Im Juni hatte das Verwaltungsgericht einem Eilantrag des Arzneimittelherstellers Menarini von Heyden gegen die Baugenehmigung für einen Teil der benachbarten Hafencity stattgegeben (DNN berichtete). Besagte Genehmigung vom März 2016 erlaubte dem Grundstücksnachbarn, der USD Immobiliengesellschaft, vier viergeschossige mit einem Laubengang verbundene Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zu Menarini zu errichten. Das Unternehmen, das Zwist schon alleine aus Lärmschutzgründen befürchtet und sich in der Existenz bedroht fühlt, hatte zum einen gegen die Baugenehmigung Widerspruch eingelegt und zum anderen einen Eilantrag gestellt, damit die Baugenehmigung bis zur Entscheidung über den Widerspruch ausgesetzt wird.

Über Menarini-Eilantrag entscheidet jetzt OVG

 Doch wie geht es jetzt weiter? Bei der Landesdirektion Sachsen, die über den Widerspruch entscheiden muss, ist der Fall jedenfalls noch nicht gelandet. „Der Widerspruch wird zunächst durch das Bauaufsichtsamt geprüft. Zu entscheiden ist dort über eine Abhilfe oder Abgabe an die Landesdirektion. Diese Entscheidung wird auch davon abhängig sein, wie das Oberverwaltungsgericht in der Frage des dort anhängigen Eilrechtsschutzes entscheidet“, liefert das Rechtsamt der Stadt die Erklärung.

 Und wie steht es um die Baupläne für das übrige Hafencityareal? Was ist aus der USD-Planung geworden? „Die USD Immobilien GmbH hat im Sommer 2016 zu ihren Grundstücksflächen, die den Großteil der Flächen am Neustädter Hafen bilden, ein städtebauliches Werkstattverfahren nach den Kriterien des Stadtrates zur Auflockerung der Bebauungsstruktur im Bereich des Neustädter Hafens durchgeführt, dessen Ergebnis im nicht öffentlichen Teil des Ausschuss für Stadtentwicklung Bau und Verkehr vorgestellt wurde“, so die Antwort von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain auf eine Anfrage der DNN. Die Ergebnisse des Werkstattverfahrens sollen seinen Worten zufolge noch im Oktober 2016 öffentlich in der Mall des World Trade Centers ausgestellt werden.

Stadt erarbeitet Entwurf zum Bebauungsplan Nr. 357B

Die Stadt Dresden erarbeite gegenwärtig – basierend auf dem präferierten städtebaulichen Konzept und unter Berücksichtigung der Anregungen der Bürgerinnen und Bürger – den Entwurf zum Bebauungsplan Nr. 357 B, Dresden-Neustadt Nr. 39, Leipziger Straße/ Neustädter Hafen. Ziel sei, den Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr im ersten Quartal 2017 über die Offenlage des Bebauungsplans und damit die Beteiligung der Öffentlichkeit entscheiden zu lassen.

Von Catrin Steinbach

Dresden,Leipziger Str. 25 51.0671 13.73069
Dresden,Leipziger Str. 25
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