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Trotz langer Trockenheit: Trinkwasser gibt's für Dresden noch reichlich

Trotz langer Trockenheit: Trinkwasser gibt's für Dresden noch reichlich

Auch wenn es sich fast unglaublich anhört: Die Glutofenhitze der vergangenen Wochen hat die Trinkwasservorräte für Sachsens Landeshauptstadt nicht nennenswert schmelzen lassen.

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Bei einem 50-Zentimeter-Pegel ähnelt die Dampferanlegestelle in Dresden eher einem Gletscher.

Quelle: Arno Burgi, dpa

Renate-Michaela Rothe von der Landestalsperrenverwaltung (LTV) und Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann erklärten auf DNN-Anfrage, von einer Knappheit sei man noch weit entfernt. Die Talsperren, die Dresden mit Trinkwasser versorgen, seien zu 85 Prozent gefüllt, sagte Rothe. Trotz des Glutofen-Wetters sei "nicht mit Versorgungsengpässen aus den Stauanlagen zu rechnen", so die LTV-Sprecherin.

In der Landeshauptstadt und den angrenzenden Gebieten werden derzeit pro Tag rund 140 000 Liter Trinkwasser verbraucht, rechnete Gerlind Ostmann vor. "Das ist jahreszeitlich vollkommen normal." Der Monatsvergleich zeigt: Die Juli-Gesamtmenge lag in diesem Jahr knapp zwei Tagesrationen über dem Vorjahreswert. Demnach wurden im vergangenen Montag knapp 3,75 Millionen Kubikmeter Trinkwasser in Dresden und Umgebung verbraucht. 2014 waren es knapp 3,47 Millionen Kubikmeter.

Dass der Mehrverbrauch mit einer Klimaveränderung zusammenhängt, glaubt Ostmann nicht. "Der Zeitraum ist zu kurz, um nachhaltige Aussagen zum Einfluss einer eventuellen Klimaveränderung treffen zu können", sagt sie. Eher spielten das Wachstum Dresdens eine Rolle und natürlich auch die hohen Temperaturen im Juli und August. "Die Dresdner Bevölkerung muss nicht mit Versorgungseinschränkungen rechnen", so Ostmann. Zudem zählen die Sachsen mit durchschnittlich 86 Litern pro Kopf und Tag zu den eher sparsamen Wasserverbrauchern. Spitzenreiter beim Verbrauch ist Hamburg mit 138 Litern.

Der größte Teil des Trinkwassers in Dresden stammt aus der Talsperre Klingenberg und der Lehnmühle-Talsperre, ein kleinerer Teil aus der Talsperre Rauschenbach. In Coschütz wird das ankommende Wasser aufbereitet. Das Wasserwerk hat eine Kapazität von 120 000 Kubikmetern pro Tag. Hosterwitz und Tolkewitz liefern zusätzlich maximal 72 000 beziehungsweise 35 000 Kubikmeter pro Tag. Dort werden auch Grundwasser und Uferfiltrat der Elbe aufbereitet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.08.2015

Christoph Springer

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