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Trockenübung mit Hochwasserschutztoren in Dresden

Trockenübung mit Hochwasserschutztoren in Dresden

Einmal im Jahr werden die Hochwasserschutzanlagen der Stadt getestet. Trotz des Juni-Hochwassers, das schon eine Bewährungsprobe für die Flutschutztore war, haben die kommunalen Experten die zwei Schutzwände am Ostra-Ufer und an der Weißeritzstraße am Sonntag noch einmal für den Probebetrieb geschlossen.

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Roland Hoffmann vom Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen wartet das Hochwasserschutztor am Ostra-Ufer.

Quelle: Christian Juppe

Die 20 Meter langen, zwei bis drei Meter hohen und 20 Tonnen schweren Flutschutztore aus Stahl sind die technisch kompliziertesten Anlagenteile der Hochwasserschutzlinie der Dresdner Altstadt. Diese Tore sind im Ruhezustand in geschlossenen Kammern aus Stahlbeton untergebracht. Bei Hochwassergefahr werden sie auf Laufschienen ausgefahren und gegenüber in einem Torgegenlager verankert. Die Laufschienen befinden sich im Straßenbelag und sind mit Abdeckplatten geschützt, die mit einem Kran aus ihrer Verankerung gehoben werden.

Für das Öffnen und Schließen der Tore ist im Krisenfall der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen der Stadt zuständig. 14 Mann, die mit anpacken, braucht es, um eines der Flutschutztore zu schließen. Damit im Hochwasserfall jeder Handgriff sofort sitzt, müssen die Arbeitsabläufe regelmäßig trainiert werden.

Im Ernstfall wird das Flutschutztor Weißeritzstraße bei einem Pegel von 6,10 Meter und das Flutschutztor Ostraufer bei rund sieben Metern geschlossen. Dies zieht zwangsläufig Straßensperrungen nach sich. Auch am Sonntag wurden die Kreuzung von Ostraufer und Weißeritzstraße sowie die Pieschener Allee für mehrere Stunden komplett gesperrt. Eine Zufahrt in das Stadtzentrum über die Pieschener Allee war bis zum Nachmittag nicht möglich, was bei vielen Autofahrern, denen der Weg versperrt war, für Unmut sorgte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.08.2013

hh

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