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Treibgut auf den Dresdner Elbwiesen - Sperrmüll kommt auf die Deponien - Holz wird kompostiert

Treibgut auf den Dresdner Elbwiesen - Sperrmüll kommt auf die Deponien - Holz wird kompostiert

Das Hochwasser hat nicht nur viel Wasser und Schlamm in die elbnahen Häuser gespült, sondern auch jede Menge Treibgut an die Ufer. Entlang der Elbwiesen liegt Flutmüll, den der Fluss mitbrachte - das kann man nicht nur sehen, sondern auch riechen.

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Rico Hartel (li.) und Jörg Buschmann von der Humuswirtschaft Kaditz GmbH kümmern sich um das angeschwemmte Holz an der Flutrinne in Übigau.

Quelle: Monika Löffler

An der Holzhofgasse hinter dem Diakonnissenkrankenhaus sieht es aus wie auf einer Müllhalde, dort liegen angeschwemmte Baumstämme und Äste, Plastikmüll, Bauschutt, Möbel und Hausrat aus überfluteten Kellern und Häusern. Manches hat einen weiten Weg hinter sich - zum Beispiel Bierflaschen aus Tschechien. Größere Mengen an Flutmüll finden sich auch an der Einmündung des Zschonerbachs.

Der Müll muss weg, kann aber erst entsorgt werden, wenn diese Stellen richtig abgetrocknet und mit schwerem Gerät befahrbar sind und das kann doch noch etwas dauern. Denn das braune Gras an den Wiesen, das wie vertrocknet aussieht, täuscht - die Pflanzen haben ihre Farbe vom Elbschlamm und darunter ist der Boden oft noch feucht.

Seit gestern wird an der Flutrinne an der Böcklinstraße gearbeitet. Dort wurden circa 70 Kubikmeter Treibgut angeschwemmt. Den Sperrmüll entsorgt die Stadtreinigung, um die Bäume und Äste kümmert sich die Humuswirtschaft Kaditz GmbH. Holz ist ein organischer Stoff und wird nicht auf den Deponien entsorgt, sondern wieder aufbereitet. Seit sieben Uhr morgens schwitzen Rico Hartel und Jörg Buschmann an der Flutrinne, sortieren den Sperrmüll aus und schaufeln das Holz in einen Container. Ein harter Job bei der Hitze - aber die Sache macht Sinn. "Zunächst wird geprüft, ob das Holz kontaminiert ist", sagt Falk Faltin, Leiter "Erden und Kompostierung" der Humuswirtschaft. "Wenn nicht, wird es geschreddert und dann kompostiert." Nach circa eineinhalb Jahren kann dann das Holz, wenn auch in anderer Form, wieder in den natürlichen Kreislauf gebracht werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.06.2013

ml

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