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Tourismusverband Dresden: Christopher Street Day gehört ins Zentrum

Tourismusverband Dresden: Christopher Street Day gehört ins Zentrum

Der Tourismusverband Dresden macht sich für den Christopher Street Day in Dresden (CSD) stark und will die mögliche Ausgrenzung an den Rand des Stadtzentrums stoppen.

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Der Christopher Street Day in Dresden im Jahr 2014.

Quelle: Julia Vollmer

Wie DNN-Online am Samstag berichtet hatte, plant die Stadtverwaltung den CSD in Dresden möglicherweise auf die Cockerwiese zu verlegen, da der Geräuschpegel auf dem Altmarkt zu hoch sei.

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Christopher Street Day in Dresden

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Für Johannes Lohmeyer, Vorsitzender des Tourismusverbandes Dresden, steckt in dem CSD jedoch viel Potenzial: „Während andere Städte den CSD als touristisches Highlight vermarkten, will Dresden ihn an den Rand des Stadtzentrums verbannen. Der Dresdner CSD hat sich in den letzten Jahren durch das ehrenamtliche Engagement vieler sehr gut entwickelt und könnte in einigen Jahren das Niveau von Berlin oder Köln erreichen, wo sich die Hotels regelmäßig über volle Zimmer zum CSD freuen können“, so Lohmeyer am Montag.  

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CSD in Dresden. (Archiv)

Quelle: Stefan Schramm

Die Stadtverwaltung verkenne das Potenzial der Veranstaltung, während die Stadt ohnehin mit einem verheerendem Imageproblem zu kämpfen habe. „Der CSD könnte hier ein wertvolles Zeichen für ein anderes, ein weltoffenes Dresden sein. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, den CSD konstruktiv zu begleiten und zu unterstützen, anstatt ihn zu blockieren“, so der Vorsitzende des Tourismusverbandes weiter.

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Der CSD-Umzug mit 17 Wagen in Dresden: Die Teilnehmer setzen sich u. a. für die Rechte von gleichgeschlechtlichen Paaren ein.

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Susann Rüthrich, Dresdnerin und SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Meißen, befürwortete ebenfalls einen CSD in der Innenstadt von Dresden. „Der CSD gehört ganz klar ins Zentrum von Dresden - genauso wie Schwule, Lesben, bi-, inter- und transsexuelle Menschen selbstverständlich ein gleichwertiger Teil unserer Gesellschaft sind“, so die Politikerin.  

Laut Interims-Oberbürgermeister Dirk Hilbert steht das Thema am Dienstag bei ihm in der Dienstberatung auf dem Plan. Dies teilte er am Rande eines Termins am Montag mit. Die Stadt will nach eigenen Angaben eine Lösung finden, die alle Beteiligten zufrieden stellt. "Das Problem besteht darin, dass es nach dem letzten CSD viele Beschwerden von Anwohnern gab und die Gefahr besteht, das Konzert der Musikfestspiele in der Kreuzkirche zu stören", so Sprecher Kai Schulz am Wochenende. 

Für den Veranstalter Ronald Zenker ist die Planung für die Cockerwiese inakzeptabel. Er hatte angedroht den CSD in Dresden notfalls ausfallen zu lassen, wenn die Veranstaltung nicht in der Innenstadt abgehalten werden könne.

dbr/jv

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