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Tourismusbranche zieht Bilanz - Weniger Übernachtungen in Dresden

Weniger Besucher Tourismusbranche zieht Bilanz - Weniger Übernachtungen in Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden lag bei den Übernachtungen im ersten Halbjahr 2016 nochmals leicht unter dem Wert des Vorjahres, in dem erstmals seit Jahren die Besucherzahlen rückläufig gewesen waren. Die Tourismusmanager hatten einen „Pegida-Effekt“ beklagt.

Die Stadt Dresden hat in diesem Jahr einen Verlust an Touristen zu beklagen.

Quelle: Volkmar Heinz

Dresden. Die Landeshauptstadt Dresden lag bei den Übernachtungen im ersten Halbjahr 2016 nochmals leicht unter dem Wert des Vorjahres, in dem erstmals seit Jahren die Besucherzahlen rückläufig gewesen waren. Die Tourismusmanager hatten einen „Pegida-Effekt“ beklagt. Knapp 1,85 Millionen Übernachtungen in der ersten Jahreshälfte 2016 bedeuten nun ein Minus von 0,2 Prozent. Das geht aus einer Übersicht des Landestourismusverbandes hervor.

Die sächsische Großstadt Chemnitz büßte ebenfalls Touristen ein. Rund 228 000 Übernachtungen bedeuteten ein deutliches Minus von 9 Prozent. Sachsenweit wurden in den Hotels, Pensionen und auf den Campingplätzen knapp 8,54 Millionen Übernachtungen gezählt (plus 0,1 Prozent).

Die Beliebtheit von Leipzig dagegen nimmt bei Touristen weiter zu. Im ersten Halbjahr 2016 habe es mit 1,39 Millionen Übernachtungen einen Rekord gegeben, teilte die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH am Montag mit. Die Zahl der Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent, die Zahl der Ankünfte um 4,5 Prozent (insgesamt 745 000). Die Erwartungen seien deutlich übertroffen worden, erklärte Tourismus-Chef Volker Bremer.

Gute Zahlen stehen auch für die Sächsische Schweiz zu Buche: Sowohl bei den Übernachtungen als auch bei der Aufenthaltsdauer gebe es ein klares Wachstum, hieß es. Die Zahl der Gäste legte nach Angaben des regionalen Tourismusverbandes allerdings nur geringfügig zu. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Gastes stieg hier um 2,9 Prozent auf 3,6 Tage an. Mit diesem Wert liegt die Sächsische Schweiz über dem Landesdurchschnitt (2,5 Tage).

Insgesamt wurden im Elbsandsteingebirge 651 790 Übernachtungen gebucht, 2,8 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. 181 731 Touristen strömten in die Region, 0,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2015. Verbandschef Klaus Brähmig führte das Plus auch auf den Deutschen Wandertag im Juni zurück.

Zumindest die Leipziger Tourismus-Verantwortlichen sind für das zweite Halbjahr optimistisch. Eventuell könnte in Leipzig erstmals die Marke von drei Millionen Übernachtungen übertroffen werden, erklärte Tourismus-Chef Bremer.

Von dpa

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