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Tourismus sorgt für 20000 Arbeitsplätze in Dresden

Tourismus sorgt für 20000 Arbeitsplätze in Dresden

Man muss kein BWL studiert haben, um festzustellen, dass der Tourismus in Dresden ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Immer mehr Touristen, die die Landeshauptstadt bevölkern, sprechen eine deutliche Sprache.

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Dresdens Sehenswürdigkeiten - etwa der Neumarkt mit Frauenkirche - können sich über mangelnde Besucher nicht beschweren. Die ersten sechs Monate in diesem Jahr gelten in Sachen Ankünfte und Übernachtungen als Rekordhalbjahr.

Quelle: dpa

Und so verkündete die Dresden Marketing GmbH (DMG) nach den ersten sechs Monaten in diesem Jahr mit einem Zuwachs von 1,3 Prozent bei den Übernachtungen und 4,7 Prozent bei den Ankünften auch ein Rekordhalbjahr. Besonders die Ankünfte ausländischer Gäste legten mit einer Steigerung von 13 Prozent zu. Mittlerweile beträgt der Einkommensanteil des Tourismus an der Gesamtwirtschaft in Dresden rund fünf Prozent. Das Einkommen entspricht nahezu 20 000 Vollzeitarbeitsplätzen, mehr als 27 000 Menschen können in Dresden vom Tourismus leben. Die Bedeutung für den Arbeitsmarkt ist demnach unbestritten.

Konkrete Aussagen über die Entwicklung des Wirtschaftsfaktors Tourismus in den vergangenen kann die DMG allerdings nicht machen. Dafür fehlten statistisch valide Aussagen. "Bis dato liegen uns noch keine Vergleichszahlen vor. Allerdings ist davon auszugehen, dass es entsprechend des Wachstums der touristischen Zahlen auch Zuwächse in den Beschäftigungszahlen der Tourismuswirtschaft gibt", erklärte DMG-Geschäftsführerin Bettina Bunge auf DNN-Anfrage.

Fest steht jedoch, dass die Tourismusbranche 2011 einen Bruttoumsatz von 988 Millionen Euro erwirtschafte. Von diesen Umsätzen profitierten die verschiedenen Branchen in unterschiedlichem Maße. Hotels und gastronomische Einrichtungen bekamen im vergangenen Jahr mit 45 Prozent das größte Stück des Kuchens ab, gefolgt vom Einzelhandel mit 32 Prozent und anderen Dienstleistungen, etwa mit Führungen und Eintrittsgeldern, die 17 Prozent des Umsatzes ausmachen.

Dennoch lag Dresden mit einem Wachstum der Übernachtungen um 1,3 Prozent unter dem Durchschnitt der so genannten Magic Cities in Deutschland. Berlin legte im ersten Halbjahr 2012 beispielsweise 10,9 Prozent zu. Werbung bleibt daher nicht zuletzt für Bunge ein wichtiges Thema: "Dresden investiert intensiv und kontinuierlich in den Tourismus, indem es zum einen die Stadt als attraktives Reiseziel für den Privat- wie Geschäftsreiseverkehr vermarktet und zum anderen die notwendige Infrastruktur für einen prosperierenden Tourismus schafft, beispielsweise durch Investitionen in das Kongressgeschäft." Dieses zeige sich laut Bunge derzeit eher verhalten.

Insgesamt sei es wichtig, den Tourismus zu stärken und die Stadt mit Partnern aus Hotellerie, Gastronomie sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen noch intensiver zu bewerben. Die DMG erwartet zum Jahresabschluss insgesamt ein Wachstum von zwei bis drei Prozent bei den Übernachtungen, da der Eventkalender mit Ereignissen wie dem Stadtfest und dem Weihnachtsmarkt in der zweiten Jahreshälfte gut gefüllt ist.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.10.2012

Christin Grödel

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