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Tierrechtsgruppe demonstriert gegen Einsatz von Tieren im Dresdner Weihnachts-Circus

Tierrechtsgruppe demonstriert gegen Einsatz von Tieren im Dresdner Weihnachts-Circus

Mit einer Protestaktion vor dem Volksfestgelände an der Pieschener Allee hat die Tierrechtsgruppe Dresden gegen den Einsatz von Tieren im Dresdner Weihnachts-Circus demonstriert.

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Zirkusbesucher eilen an den Transparenten von Tierschützern vorbei, die vor dem Dresdner Weihnachts-Circus gegen den Einsatz von Tieren in der Manege demonstrieren.

Quelle: Uwe Hofmann

„Wir sind gegen einen Zirkus mit Tieren“, sagt eine der etwa 15 Demonstranten, die ihre Protestdemos regelmäßig immer dann anmelden, wenn Zirkuszelte auf dem Volksfestgelände stehen.

Im Zirkus würden gefangene Wildtiere für Kunststückchen erniedrigt, begründet die Demonstrantin, die nicht namentlich genannt werden will, ihre Ablehnung. Deshalb prangere die Tierrechtsgruppe auch nicht vermeintlich verbesserungswürdige Bedingungen der Tierhaltung an. Vielmehr gehe es darum, Wildtiere gänzlich aus den Shows herauszuhalten. Der Einsatz von diesen Tieren zur Unterhaltung von Menschen gehöre einfach nicht in eine moderne Gesellschaft.

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Die Tierrechtsgruppe Dresden hat vor dem Weihnachts-Circus gegen den Einsatz von Tieren im Zirkuszelt demonstriert. Zirkusdirektor Mario Müller-Milano wollte das naturgemäß nicht gefallen, doch auch von Zirkusbesuchern gab es wenig Sympathie.

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Für diese per Megafon geäußerten Thesen und den Slogan „Keinen Applaus für Tierquälerei“ gab es allerdings vor der Nachtmittagvorstellung des Zirkusses wenig Sympathie. Viele Zirkusbesucher eilten an den Transparenten der Demonstration vorbei, die als erste von dreien am Eingang des Volksfestgeländes angemeldet ist. Weitere Termine sind der 26. und der 28. Dezember, jeweils ab 14 Uhr.

Eiligen Schritts war auch Zirkusdirektor Mario Müller-Milano unterwegs, der die eine Stunde vor der Vorstellung aufgetauchten Demonstranten dem äußeren Anschein nach am liebsten vom Hof gejagt hatte. Zu ihren Vorwürfen wollte er inhaltlich wenig sagen, wohl aber mitteilen, dass er die Polizei gerufen habe und selbstverständliche eine Anzeige stellen werde. Dann begann er, die Protestanten mit einer Handykamera zu filmen, die ihrerseits ebenfalls den Zirkusdirektor festhielten.

Als die Beamten tatsächlich eintrafen, mussten sie wegen einer mutmaßlichen Ordnungswidrigkeit ermitteln. Zwei Demonstranten sollen sich auf den Parkplatz des Volksfestgeländes begeben und damit gegen eine Auflage für die Demonstration verstoßen haben. Nichtsdestotrotz ging die Protestaktion planmäßig nach einer Stunde zu Ende, während es im Zirkuszelt vor tausenden Besuchern gleichzeitig hieß: „Manege frei!“

Uwe Hofmann

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