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Theater, Kino, Gastronomie: Was entsteht rund ums Kulturkraftwerk?

Kulturmeile Theater, Kino, Gastronomie: Was entsteht rund ums Kulturkraftwerk?

Kraftwerk Mitte – dieser Begriff wird häufig mit den neuen Spielstätten für Staatsoperette Dresden und theater junge generation gleichgesetzt. Das trifft es aber nicht mal zur Hälfte. Neben den Theatern entsteht eine Kulturmeile auf dem einstigen Industrieareal im Stadtzentrum. Für die DNN erklärte Drewag-Bereichsleiter Frank Neuber den Stand der Dinge.

Archivbild
 

Quelle: Jürgen-M.Schulter

Dresden.  Kraftwerk Mitte – dieser Begriff wird häufig mit den neuen Spielstätten für Staatsoperette Dresden und theater junge generation gleichgesetzt. Das trifft es aber nicht mal zur Hälfte. Neben den Theatern entsteht eine einmalige Kulturmeile auf dem einstigen Industrieareal im Stadtzentrum. Die Drewag-Stadtwerke als Besitzer der Flächen und Gebäude sanieren und suchen Mieter, die ins Konzept passen. Für die DNN erklärte Drewag-Bereichsleiter Frank Neuber den Stand der Dinge.

Quelle: Stadt Dresden

Fertig: Die Intendanz

In das Wohngebäude an der Ehrlichstraße sind die Verwaltungen von Staatsoperette Dresden und theater junge generation eingezogen.

Fertig: Die Pforte

Am Eingang Wettiner Platz ist im Pförtnerhäuschen das gemütliche Bistro „T1“ entstanden. Im Sommer soll das Lokal Freisitzflächen erhalten.

Fertig: Trafohalle

In dieses Gebäude ist die Heinrich-Böll-Stiftung eingezogen, eine der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahestehende Bildungseinrichtung.

Fertig: Stromwerk

Hier hat schon seit 2010 der Musik-Club Kraftwerk Mitte sein Domizil.

Fertig: Energie-Museum

1996 begann die Umgestaltung zur Ausstellung, Interessenten können Exponate und Zeitzeugnisse aus über 100 Jahren besichtigen.

Fertig: Haus 2.4 am Lichtwerk

Das Gebäude vorne rechts am Lichtwerk wurde für die Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ saniert, die hier 2014 eingezogen ist.

Fertig: Teile von Haus 2.6 am Lichtwerk

In einen Teil dieses Gebäudes ist dieses Jahr die städtische Musikschule Heinrich-Schütz-Konservatorium eingezogen.

Fast fertig: Kreativzentrale und Kunsthalle

Mitte März 2017 sollen diese Gebäude laut Neuber an ihren Mieter übergeben werden. Es handelt sich um das Konzept Neonworx, das die Flächen an Unternehmen aus der Kreativwirtschaft weitervermietet. In der Kunsthalle werden Ausstellungen präsentiert. In der Bauphase haben bereits zwei stattgefunden. Auch eine gastronomische Einrichtung wird einziehen.

Fast fertig: Theater

Am 16. Dezember werden die Theaterneubauten mit mehreren Festakten eingeweiht.

Planungen: Reaktanz

Ins Reaktanzenhaus soll das Medienkulturzentrum einziehen, das gegenwärtig noch in der Schandauer Straße untergebracht ist. Aber auch Verbände aus der Medien- und Filmlandschaft sind als Mieter im Gespräch. Neuber hofft auf die Baugenehmigung bis Mitte 2017, so dass das Gebäude Ende 2018, Anfang 2019 übergeben werden könnte.

Planungen: Fabrikantenvilla

Gemeinsam mit dem Kulturamt wird ein Konzept für ein Haus der Kultur und Begegnung erarbeitet, erklärt Neuber. „Wir verhandeln mit möglichen Betreibern.“ Dabei handele es sich um Kunst- und Kulturvereine.

Planungen: Schaltanlage

Dieses Gebäude, wegen seiner vielen Zellen im Inneren auch „Alcatraz“ genannt, wird als Standort für junge Unternehmen aus der Computerbranche vorbereitet. „Wir sind in der Konzeptphase, das Interesse ist riesig“, so Neuber. Baustart könnte 2018 sein und die Übergabe Mitte 2019. Zehn Unternehmen könnte das Gebäude Platz bieten.

Verhandlungen: Lichtwerk

Wunschmieter für große Flächen im Lichtwerk ist laut Neuber die Puppentheatersammlung des Freistaats. „Wir führen konkrete Verhandlungen mit dem Staatsbetrieb Immobilien- und Baumanagement und sind sehr zuversichtlich.“ Die Innerarchitekten versprechen Ausstellungsflächen und Depoträume, aber auch Platz für Sonderausstellungen und eine Bibliothek. Weitere Räume in dem Gebäude sind für das Heinrich-Schütz-Konservatorium vorgesehen. Es sollen Tanz- und Musiziersäle, aber auch ein Chorprobenraum entstehen. Für zwei Flächen führt Neuber Gespräche mit Gastronomen. Auch ein Geschäft für Künstlerbedarf könnte einziehen.

Verhandlungen: Speicher

Lange galt das frühere Sozialgebäude als hoffnungsloser Fall, jetzt hat Neuber die perfekten Mieter gefunden: In die obere Etage soll ein Programmkino mit zwei Sälen einziehen. „Wir sind in Verhandlungen.“ Das Erdgeschoss ist der Gastronomie vorbehalten. „Wir befinden uns in den finalen Gesprächen mit dem Betreiber.“ Es werde in die Richtung Event-Gastronomie mit dem Schwerpunkt sächsisch-rustikal gehen, verspricht der Bereichsleiter.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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