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Teure Kundgebung Anfang Januar in Dresden: Hälfte des Geldes ging für Bühne drauf

Teure Kundgebung Anfang Januar in Dresden: Hälfte des Geldes ging für Bühne drauf

Bei der Kundgebung „Für Dresden, für Sachsen – für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Mitein-ander“ Anfang Januar wurde der mit Abstand größte Posten der knapp 106 000 Euro für die Bühne ausgege-ben.

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Bis zu 35.000 Menschen kamen vor die symbolträchtige Frauenkirche um für ein weltoffenens Dresden zu demonstrieren.

Quelle: dpa

Das ist einer Aufstellung zu entnehmen, die die Staatskanzlei auf DNN-Anfrage veröffentlicht hat. Demnach wurden für die Bühne, Technik und Ausstattung fast 51000 Euro ausgegeben. Das ist knapp die Hälfte des Gesamtbudgets.

Die Bühne selbst, die damals direkt vor der Frauenkirche stand, schlug mit 16 200 Euro zu Buche. 12500 Euro kostete die Soundanlage samt Lautsprechern für die Beschallung des Neumarkts und fast 9000 Euro die Lichttechnik. Weitere Posten, die zum Budgetpunkt „Bühne, Technik, Ausstattung“ gehören, sind der Strom, die Backstage-Zelte und Absperrzäune, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Lea Mock mit.

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Eindrücke der Dresdner Kundgebung für Weltoffenheit .

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Die Ausgaben wurden zuletzt kritisch bewertet. Für eine Veranstaltung, bei der keine Künstlergagen nötig waren, seien mehr als 100 000 Euro Kosten im Vergleich zum Bürgerfest „Offen und bunt“ am 26. Januar ausgesprochen viel, stellten Kritiker fest. Zum Vergleich: Das Bürgerfest des Vereins „Dresden - Place to be“ mit Lasershow, Satellitenübertragung und Livestream hat rund 250 000 Euro gekostet. In diesem Betrag enthalten sind auch die Ausgaben für die farbige Illumination der Altstadtkulisse an jenem Abend. Diese Bilder erzeugten genau den Effekt, den die Verantwortlichen angepeilt hatten: Dresdner und Gäste der Stadt fotografierten eifrig und veröffentlichten die Fotos von Dresdens bunter Stadtansicht in den sozialen Netzwerken.

Christoph Springer

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