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Termin für Sanierungsstart der Neuen Mensa weiter unklar – Dresdner Bierstube muss zum Monatsende raus

Termin für Sanierungsstart der Neuen Mensa weiter unklar – Dresdner Bierstube muss zum Monatsende raus

Dresdner Studenten bekommen ab Oktober eine neue Mensa. Genauer gesagt ein neues Zelt: Die Zeltmensa auf der Nürnberger Straße wird am 13. Oktober ihre Tore öffnen.

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Der Neuen Mensa an der Bergstraße

Quelle: Dietrich Flechtner

Vorher soll es einen Probebetrieb geben, kündigte Studentenwerk Dresden-Geschäftsführer Martin Richter an. Die Zeltmensa soll als Ersatz für die sanierungsbedürftige Neue Mensa fungieren. Wann die Sanierung der Neuen Mensa beginnt, ist allerdings weiter fraglich, so Richter. „Über die Zukunft der Neuen Mensa wird vom Land Sachsen im Rahmen des Doppelhaushaltes 2015/2016 entschieden. Einen Starttermin gibt es nicht.“

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Sobald die Mensa an der Nürnberger Straße zur Versorgung der Studierenden und Hochschulmitarbeiter funktionsfähig ist, wird die obere Etage der Neuen Mensa geschlossen.

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Das bisherige Gebäude an der Bergstraße soll so schnell wie möglich ganz geschlossen werden, da die Sicherheit des Gebäudes gefährdet sei und der Parallelbetrieb zum Interimsstandort unwirtschaftlich ist, sagte Richter auf Anfrage von DNN-Online. Der Mensabetrieb selbst ist bereits seit knapp einem Monat eingestellt. Die Cafeteria, die zur Zeit noch arbeitet, soll ebenfalls schnellstmöglich außer Betrieb genommen werden. Hierzu wurde als Ersatz eine Pavillonlösung erworben, die in nächster Zeit in Betrieb genommen wird. Die komplette Schließung der bisherigen Neuen Mensa hat auch Folgen für den Klub Neue Mensa (KNM). Die Dresdner Studenten müssen in Zukunft vielleicht auf „ihre“ Bierstube verzichten. Der Betreiber, der Klub Neue Mensa, muss aus dem sanierungsbedürftigen Gebäude ausziehen.

 „Unser Mietvertrag wurde vom Studentenwerk zum 30.9. gekündigt, wir sind traurig und enttäuscht“, so Betreiber Lutz Klatt. Völlig überraschend sei die Kündigung der Sondernutzungserlaubnis Anfang September bei ihm eingegangen, empört sich Klatt. Gegen die Kündigung hat der Klub Mensa nun Widerspruch eingelegt. „Wir sind traurig über die atmosphärischen Störungen in der Kommunikation mit dem Studentenwerk, leider war das Werk noch nie so richtig auf unserer Seite“, sagte Klatt gegenüber DNN-Online.

Ob die Bierstube nach dem Auszug an einem anderen Ort weiterbetrieben werden kann, sei noch völlig offen, so Klatt. Es sei noch nicht klar, ob sich die beiden anderen neuen Lokale des Klubs Cafe „B´liebig“ und „Cafe Campus“ etablieren und Geld abwerfen und man es sich dann noch leisten könne, die Bierstube weiter zu betreiben. Die Überraschung des Klub Mensa kann das Studentenwerk nicht nachvollziehen. „Bereits im Mietvertrag aus dem Jahr 2000 wird darauf hingewiesen, dass für die Mensa eine Generalsanierung ansteht und die Bierstube in dieser Zeit nicht genutzt werden kann. Es ist dort auch vereinbart, dass das Studentenwerk nicht für Ausweichräume sorgen muss“, so Studentenwerk-Geschäftsführer Martin Richter.

Auch im Zuge der Gespräche um die Kündigung im Jahr 2013 sei der KNM darauf hingewiesen worden, dass es in der alleinigen Verantwortung der Klubleitung liege, sich um ein Ausweichobjekt zu bemühen, sagt Richter weiter. Dem Klub Mensa seien potentielle Standorte auf dem Campus genannt wurden, um die er sich bei TU Dresden und SIB hätte bemühen können. Außerdem hätte das Studentenwerk dem KNM die leerstehenden Räume des ehemaligen Studentenklubs „New Feeling“ angeboten, die vom KNM aber abgelehnt wurden. In den Vertragsgesprächen für die vorübergehende Verlängerung des Mietvertrags im Mai 2013 hätte der KNM e.V nach Angaben von Martin Richter angegeben, innerhalb von 14 Tagen nach Kündigung die Räume räumen zu können, was daraufhin als Räumungsfrist in den Vertrag aufgenommen wurde. Als Kündigungsgründe benannte der Studentenwerk-Geschäftsführer, dass es für das Studentenwerk nicht mehr vertretbar sei, den bisherigen zusätzlichen personellen, technischen und organisatorischen Aufwand zum Betrieb der Neuen Mensa aufrecht zu erhalten, erklärte Richter. Ab Oktober beginnen die Bauvorbereitungsarbeiten im Gebäude, teilte das Studentenwerk mit.

Insbesondere sollen die Kunst- und Inventargegenstände gesichert und die technischen Anlagen der Mensa stillgelegt werden. Es sei aus Sicherheitsgründen nicht vertretbar, diese havarieanfälligen Anlagen weiter zu betreiben. “Wir werden unter anderem die zentrale Lüftung, die Zentralkälte, die Heizung sowie Wasser- und Stromversorgung der Mensa stillgelegen, da sie nicht mehr gewartet und überwacht werden können”, so Martin Richter. Da die Räume der Bierstube an der Medienversorgung der Mensa hängen, kann ab Oktober dort keine Versorgung mehr gewährleistet werden, antwortete Richter auf die Vorwürfe des Klub Mensa. Außerdem hätte der KNM e.V. über mehrere Monate keine Miete mehr gezahlt und darüber hinaus erhebliche finanzielle Außenstände. Auf Mahnschreiben hätte der Klub nicht reagiert, deshalb war die außerordentliche Kündigung geboten, verteidigte sich das Studentenwerk.

jv

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