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Temperaturen in Dresden nähern sich Rekordwerten: minus 20,2 Grad am Montagmorgen

Temperaturen in Dresden nähern sich Rekordwerten: minus 20,2 Grad am Montagmorgen

Seit mehr als einer Woche frieren die Dresdner. Am Montagmorgen zeigte die Quecksilbersäule in Klotzsche stattliche minus 20,2 Grad - der bislang kälteste Tag in diesem Winter.

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Friert die Elbe doch noch zu? Auch in den kommenden Tagen und insbesondere Nächten soll es bitterkalt bleiben.

Quelle: Jane Jannke

Bis zum Kälterekord der letzten 50 Jahre aus dem Jahr 1987 ist es allerdings noch ein Stück: Damals fiel die Temperatur auf 25,3 Grad unter null. Noch bis Dienstag soll es eisig bleiben, danach kommt Schnee auf, und es wird milder.

Dieter heißt das Russland-Hoch, das uns als Nachfolger von Hoch Cooper, das die Kältewelle in der vergangenen Woche einläutete, weiterhin strahlend sonniges, aber auch extrem kaltes Winterwetter beschert. Am kältesten wurde es sachsenweit in Deutschendorf/Brüderwiese im Erzgebirge: Auf bis zu 32 Grad unter null kühlte sich die Luft hier in der vergangenen Nacht ab.

Die Eiseskälte bleibt derweil nicht ohne Folgen. Ab Dienstagabend um 18 Uhr werde die Elbe für den Schiffsverkehr bis zur tschechischen Grenze gesperrt. Der Grund: Die Eisschollen auf dem Wasser werden jeden Tag zahlreicher, das Eis selbst immer dicker. Zwei Schiffe seien nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes Dresden am Montag flussaufwärts noch unterwegs. Drei Kähne fahren derzeit die Elbe hinab.

 Das Hafenbecken des Dresdner Alberthafens kann derzeit nur mithilfe von Eisbrechern freigehalten werden.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe hatten den Betrieb der drei Elbefähren in Laubegast, Kleinzschachwitz und der Johannstadt bereits am Sonntagmorgen eingestellt. „Bei zu viel Eis kommen wir mit unseren Antrieben einfach nicht mehr durch", sagte Pressesprecher Falk Lösch gegenüber DNN-Online. Die Maßnahme erfolge hauptsächlich aus pragmatischen Gründen: „Die Fähren würden die Eisschollen vor den Anlegern zusammenschieben. Die Distanz, die die Fahrgäste dann bis zum Land zu überwinden hätten, wäre dann nicht mehr überbrückbar", so Lösch.

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Jeden morgen kontrollieren Mitarbeiter des Amtes die Eisdicke, schauen von den Brücken nach Treibeis und verfassen eine Eismeldung.

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Und es bleibt auch in dieser Woche weiter kalt. In der kommenden Nacht erwarten die Wetterexperten nochmals ein Absinken der Temperaturen auf bis zu minus 20 Grad. „Am Mittwoch wird es zwar vorübergehend etwas milder, und es kann etwas schneien", so Juckeland. Jedoch werde es anschließend wieder kälter, sodass die Temperaturen wieder in den zweistelligen Minusbereich fielen.

Ein Gutes hat die strenge Kälte jedoch: Aufgrund der Trockenheit tummeln sich derzeit noch verhältnismäßig wenige Viren und Bakterien in der Luft, sodass sich das Erkältungsrisiko noch in Grenzen hält. Das könnte sich jedoch ändern, sobald zum Frost auch noch Niederschläge hinzukämen, so DWD-Sprecherin Juckelandt.

Jane Jannke

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