Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Teddykrankenhaus Dresden: Mediziner kümmern sich um Stofftiere im Uniklinikum

Teddykrankenhaus Dresden: Mediziner kümmern sich um Stofftiere im Uniklinikum

Max sei auf die Straße gelaufen, dann sei ein Auto gekommen und habe ihn angefahren. Nun habe der Hase eine offene Pfote. Es ist eine traurige Geschichte, die der siebenjährige Rafael da erzählt.

Voriger Artikel
Hotelschiff streift in der Nacht zum Mittwoch die Augustusbrücke
Nächster Artikel
Lebenslust statt Blasenfrust - Dresdner Spezialisten bieten Netzwerk und helfen, Tabu über Inkontinenz zu brechen

Rund 1000 Kinder strömen in diesen Tagen ins Dresdner Universitätsklinikum, um ihre Stofftiere im Teddykrankenhaus behandeln zu lassen.

Quelle: Leonie Born

Zum Glück ist das verletzte Tier aber kein echtes, sondern eines aus Plüsch. Und für das sorgt jetzt ein Ärzteteam im Dresdner Uniklinikum. Max bekommt eine Schlafspritze, dann wird er unter Narkose gesetzt und genäht. Rund 120 Medizinstudenten verschiedener Fachrichtungen und Semestern kümmern sich seit Dienstag insgesamt drei Tage lang als Teddyärzte um viele plüschige Patienten. Ungefähr 50 eingeladene Kindergarten nutzen in diesen Tagen die Chance und bringen „kranke" Stofftiere zur Heilung ins Klinikum.

php2c5d42db1f201204041237.jpg

Insgesamt drei Tage lang kümmern sich Medizinstudenten im Universitätsklinikum Dresden um die Leiden von Plüschtieren.

Zur Bildergalerie

„Wir wollen mit dem Projekt erreichen, dass den Kindern spielerisch die Angst vorm Arzt genommen wird", erklärt Fabian Lenz, Medizin-Student im sechsten Semester. Das ehrenamtlich studentisch organisierte Projekt findet bereits zum neunten Mal statt und sei auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. „Wir hatten deutlich mehr Anfragen von Kindergärten als wir einladen konnten", kommentierte der Student, der in diesem Jahr erstmals Mitglied im Organisationsteam ist. Von etwa 120 Bewerbungen habe man nur etwa 50 berücksichtigen können.

Bei den Behandlungen wird mit den Teddys genauso verfahren wie mit ihren menschlichen Besitzern: Die angehenden Ärzte erstellen ein ärztliches Protokoll samt Name, Größe und Gewicht. Außerdem spritzen, röntgen und legen sie Verbände und Pflaster an. Somit bekommen die Kinder die Möglichkeit, hautnah den Klinikalltag zu erleben, ohne selbst Patient zu sein. Als weitere Attraktion in diesem Jahr können die Knirpse einen Rettungswagen besichtigen.

Leonie Born

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.