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Tausendstes Dresdner Hör-Implantat aktiviert

Tausendstes Dresdner Hör-Implantat aktiviert

Taubheit ist kein unabwendbares Schicksal mehr - die Dresdner Uniklinik versorgt Patienten mit sogenannten Chochlea-Implantaten, mit denen taube oder schwerhörige Menschen wieder hören können.

Gestern begann in Dresden die tausendste Hör-Prothese zu funktionieren. Denn nachdem es per Operation eingesetzt wird, muss das Implantat aktiviert werden. "Das Chochlea-Implantat ist eine segensreiche Option, wieder kommunikativ am privaten und gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können", sagte Prof. Dirk Mürbe, ärztlicher Leiter des Sächsischen Chochlea Implantat Zentrums Dresden. Die Prothese ist für Patienten geeignet, deren Hörnerv funktioniert, die aber aufgrund anderer Probleme schlecht hören. Sie wandelt Geräusche in elektrische Signale um, die den Hörnerv stimulieren. Mit der OP ist es jedoch nicht getan, betont Mürbe: "Die Patienten müssen das Hören neu lernen - das ist ein höchst komplexer Prozess, der Geduld erfordert." Dazu steht in Dresden ein 25-köpfiges Team aus Ärzten, Sprach- und Musiktherapeuten, Logopäden und Technikern bereit. Für jeden Patienten planen sie eine individuelle Rehabilitation.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.06.2014

DNN

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