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Tausende zur Christvesper vor der Dresdner Frauenkirche erwartet

Tausende zur Christvesper vor der Dresdner Frauenkirche erwartet

Am Dienstag wird er wieder voll sein, der Dresdner Neumarkt. Traditionell einen Tag vor Heiligabend füllt sich der Platz vor der Frauenkirche mit den Besuchern der Weihnachtlichen Vesper.

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Zur 21. Christvesper, dem größten Gottesdienst unter freiem Himmel, an der Frauenkirche kamen 2013 wieder tausende Dresdner.

Quelle: dpa

Die 22. Ausgabe des – laut Veranstalter – größten Open Air-Gottesdienstes beginnt um 17 Uhr.

Besinnlich geht es auf dem Neumarkt bereits ab 16 Uhr zu. Es erklingt weihnachtliche Bläsermusik von den vereinigten Posaunenchören des Sächsischen Posaunenmission e.V., die eigens aus ganz Sachsen und auch Brandenburg angereist sind. Beim Gottesdienst unter freiem Himmel wirken Landesbischof Jochen Bohl, Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), Superintendent Christian Behr, Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) sowie die Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt und Holger Treutmann mit. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Ludwig Güttler gestalten Chöre, Solisten und ein Blechbläserensemble den musikalischen Rahmen der Feierlichkeit.

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17.000 Dresdner haben am Sonntag trotz nasskalten Wetters die traditionelle Weihnachtliche Vesper vor der Frauenkirche besucht.

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Trotz Kälte und Schnee pilgerten in den vergangenen 21 Jahren mehr als 415.000 Besucher aus In- und Ausland zum gemeinsamen Beten auf den Dresdner Neumarkt. Die erste Weihnachtliche Vesper fand 1993 statt – damals noch vor dem zuvor aus Trümmern freigelegten Altar der Frauenkirche. Die Veranstaltung wird allein durch die Fördergesellschaft und ohne öffentliche Zuschüsse organisiert. Für Planung, Miete, Aufbau der Bühne, Lichttechnik, Plakate und vieles mehr müssen jedes Jahr rund 60.000 Euro aufgebracht werden. Ohne Honorarverzicht, Spenden sowie hunderte Helfer wäre dies nicht möglich. Jährlich kommen so für die Vesper rund 1000 Stunden ehrenamtliche Arbeit zusammen. „Es ist jedes Jahr eine Herausforderung“, erzählt Christine Gräfin von Kageneck, kaufmännische Leiterin der Stiftung Frauenkirche.

Die Vesper wird auch in diesem Jahr wieder live vom MDR-Fernsehen übertragen. Am Abend ab 19 Uhr wird zudem zum traditionellen Adventsliedersingen mit den 100 Sängern und Sängerinnen des Frauenkirchenchors in den Hauptraum des Gotteshauses geladen. Karten dafür kosten im Vorverkauf sowie an der Abendkasse fünf Euro.

Juliane Weigt

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