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Tausende beteiligen sich in Sachsen an Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Tausende beteiligen sich in Sachsen an Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Tausende Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes haben sich am Donnerstag in ganz Sachsen an Warnstreiks beteiligt. In Dresden legten in der Frühschicht rund 900 Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe für etwa vier Stunden den Berufsverkehr lahm.

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Etwa 44 Prozent der Dresdner Kitas waren von Warnstreik betroffen
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Tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes demonstrieren in Dresden für bessere Bezahlung

Mehrere hundert Gewerkschafter marschieren am Donnerstag (22.03.2012) mit Schildern und Transparenten durch Dresden.

Quelle: dpa

„Wir sind sehr zufrieden, dass tatsächlich alle Busse und Bahnen in ihren Depots geblieben sind“, sagte Verdi-Sprecher Gerd Doepelheuer. Allen sei klar, dass endlich etwas passieren müsse. Von dem zweiten Warnstreik innerhalb von zwei Wochen waren auch Landratsämter, Stadtverwaltungen, Stadtreinigungen, Sparkassen-Filialen und Dienststellen der Bundeswehr betroffen.

In Leipzig blieben mehr als 30 Kindertagesstätten geschlossen, in Dresden beteiligten sich Angaben der Stadt 63 der insgesamt 144 Kitas an dem Warnstreik. In anderen Bereichen der Stadtverwaltung sei die Beteiligung jedoch gering gewesen. Größere Beeinträchtigungen habe es deshalb nicht gegeben, hieß es.

Nach Angaben von Verdi beteiligten sich an der Großkundgebung in Dresden rund 4000 Menschen, laut dbb Beamtenbund waren es sogar 6000 Demonstranten, die durch die Innenstadt marschierten. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes verlangten Respekt und einen Lohn, von dem man leben könne, hieß es. „Der erhöhte Druck soll ein deutliches Signal an die Arbeitgeber sein“, sagte Verdi-Landesbezirksleiter Thomas Voß. Auch in Halle und Erfurt versammelten sich Tausende zu Großkundgebungen.

Die Gewerkschaften fordern von den Arbeitgebern 6,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro im Monat. Das Angebot der Arbeitgeber - ab Mai 2,1 Prozent mehr Gehalt und ein weiteres Plus von 1,2 Prozent ab März 2013 - hatten sie ausgeschlagen. Die Gespräche sollen am 28. und 29. März fortgesetzt werden.

dpa

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