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Tausende Dresdner kommen auf dem Altmarkt zum Essen, Trinken und Reden zusammen

Tausende Dresdner kommen auf dem Altmarkt zum Essen, Trinken und Reden zusammen

Zahlreiche Dresdner und ihre Gäste haben den Altmarkt am Mittwochabend zu einem großen Ort der Begegnung gemacht. Unter dem Motto „Dresden isst bunt“ wurde an 15 langen Tischen aufgetafelt.

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Quelle: Stephan Lohse

Und die Gäste kamen reichlich zum Lachen, zum Essen und um beim „Gastmahl für alle“ miteinander ins Gespräch zu kommen. Laut den Veranstaltern kamen bis zu 5000 Teilnehmer.

„Es ist einfach toll, total bunt“, freuten sich die beiden Dresdnerinnen Kristina und Stefanie. „Man kommt mit allen Leuten ins Gespräch, überall gibt etwas anderes zu sehen“, zeigten sich beide begeistert. Tatsächlich wechselten die Eindrücke von Tisch zu Tisch. Afrikanische Tänze, russische Musik, Logikspiele aus der Technischen Sammlung oder Marionetten aus der Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen galt es zu entdecken.

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Zahlreiche Dresdner strömten am Mittwochabend zu "Dresden isst bunt" auf dem Altmarkt.

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Dazu hatten viele Besucher eigenes Essen mitgebracht, von Speisen aus dem Orient über Kartoffelsalat bis zu Bier und Pizza war alles dabei. Jeder konnte sich bedienen oder seine Mitbringsel dazu stellen. „Es ist eine gute Idee, so zusammenzukommen, gemeinsam zu essen“, freute sich Ibrahim, der aus Marokko kommt. Er war mit Freunden und seiner Deutschlehrerin vor Ort und genoss das bunte Treiben.

„Das Wichtigste, was man schaffen kann, sind Begegnungen“, erklärte Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (SPD), die selbst einen Tisch gesponsert hatte und sich trotz Landtagssitzung auf dem Altmarkt umsah. Selbst gekocht habe sie aufgrund der Plenarsitzung nicht, aber zumindest ein paar Süßigkeiten und Brot beigesteuert, verriet die Ministerin. Auch ihre Kabinettskollegin Eva-Maria Stange (SPD) war als Schirmherrin der Initiative weltoffenes Dresden (#WOD) mit dabei. „Ich bin total begeistert, dass es so gut funktioniert hat“, sagte die OB-Kandidatin. „Ein besseres Zeichen kann man nicht setzen.“

Organisiert hatten die Veranstaltung die Initiativen „Dresden für alle“, „Weltoffenes Dresden“ und „Dresden place to be“. Zahlreiche Firmen, Vereine und Gruppen beteiligten sich durch eigene Tische, Spenden oder kleine Aktionen, auch die TU Dresden war als Unterstützer mit auf dem Altmarkt dabei.

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sl

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