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Tagesmütter, Unternehmenskitas und Nutzung freier Flächen – Dresdens Politiker über den Kitaplatzmangel

Tagesmütter, Unternehmenskitas und Nutzung freier Flächen – Dresdens Politiker über den Kitaplatzmangel

Dass in Dresden Kitaplätze immer noch Mangelware sind, ist kein Geheimnis. Ab dem 1. August 2013 soll sich das aber ändern. Alle Eltern von Kindern ab einem Jahr sollen dann Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben.

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Quelle: dpa

Wie DNN-Online am Donnerstag berichtete, ist Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) optimistisch den Rechtsanspruch in Dresden zu erfüllen.

Die Stadt will bis 2014 noch 1700 neue Betreuungsplätze schaffen. Dass überhaupt eine Betreuungslücke in Dresden klafft, hätte man laut Jens Hoffsommer vermeiden können. „ Wir als Bündnisgrüne haben über Jahre auf die Ausbauproblematik hingewiesen – Konservative haben lieber in Straßen statt in Kitas investiert. Das jetzt solch ein Druck entsteht, ist auch diesem Fakt geschuldet“.

Doch welche Lösungsansätze sehen die Dresdner Politiker für die fehlenden Betreuungsplätze? Dresden FDP-Geschäftsführer Johannes Lohmeyer sieht in den Container-Kitas einen Lösungsansatz ebenso wie in der Zwischennutzung leerer Flächen. Container-Kitas entstehen gerade unter anderem an der Heinrich-Mann-Straße in Prohlis und Dobritz. Hoffsommer sieht Lösungen auch in vermehrtem Engagement der Stadt für Tagesmütter. „Die Stadt Dresden sollte die Tagespflegepersonen bei der Wohnungssuche unterstützen“, so Hoffsommer. Und weiter: „Auch Unternehmen sollten hier bereit sein, sich zu engagieren, indem sie zum Beispiel mit Betriebskitas ein attraktives Angebot für ihre Mitarbeiter schaffen“.

Auch Patrick Schreiber (CDU) hat sich Gedanken zur Problemlösung gemacht. „Momentan wird jeder Platz gebraucht, da kann es nicht sein, dass Eltern großflächig in Kitas anmelden und sich heimlich Plätze freihalten“. Schreiber sieht auch die Bauaufsicht in der Pflicht, die Gesamtlage zu betrachten. „Es kann nicht sein, dass Kitas auf einmal geschlossen werden, weil die provisorische Außentreppe als zweiter Fluchtweg plötzlich nicht mehr anerkannt wird. Verwaltung darf nicht gegeneinander arbeiten, sondern muss gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für auftretende Probleme finden“, so der CDU-Abgeordnete.

Cornelia Hähne, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion setzt sich auch für die stärkere Einbeziehung der Unternehmen in den Kitaausbau ein. Diese müssten mehr soziale Verantwortung für ihre Mitarbeiter unternehmen.

Julia Vollmer

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