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Tag der offenen Tür in Dresdner Wohngruppe für Flüchtlingskinder

Podemus Tag der offenen Tür in Dresdner Wohngruppe für Flüchtlingskinder

Die Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Podemus lud am Samstag zu einem Tag der offenen Tür ein.  Ziel war, die Anwohner zu informieren und aufzuklären, erzählen die Geschäftsführerin des Trägervereins Denise Csizmadia-Stief und Sozialarbeiter Steve.

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Quelle: jv

Dresden. Die Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Podemus lud am Samstag zu einem Tag der offenen Tür ein.  Ziel war, die Anwohner zu informieren und aufzuklären, erzählen die Geschäftsführerin des Trägervereins Denise Csizmadia-Stief und Sozialarbeiter Steve. „Wir sind zufrieden mit dem Ablauf des Tages. Es gab einige kritische Fragen von Anwohnern, aber den Großteil konnten wir mit unseren Antworten beruhigen und es gab konstruktive Gespräche.“ Neben Gesprächen konnten die Besucher gemeinsam mit den Flüchtlingen malen, basteln und essen.

Im 150-Seelen-Ort Podemus, der zur Ortschaft Mobschatz gehört, wohnen seit November  16 sogenannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Die Kinder, die vor allem aus Syrien und Afghanistan stammen, wurden im früheren "Hotel de bücke Dich" untergebracht. Seit dem 1. Dezember ist der Träger "Natürliches Erleben" Besitzer des Gebäudes. Vorher hatte die Stadt das Gebäude gemietet.

Der Verein will die Wohngruppe nach und nach in eine interkulturelle Jugendgruppe umbauen, bestehend aus Flüchtlingskindern und deutschen Jugendlichen. Bislang lebt ein deutsches Mädchen in der Podemuser Wohngruppe. In die Schule gehen die Jugendlichen bislang noch nicht, erzählen die Sozialpädagogen. Die Sächsische Bildungsagentur komme nicht mit der Bearbeitung der Fälle hinterher.

Mehrere Einwohner des Ortes haben bereits Patenschaften für Flüchtlingskinder übernommen. Andere äußerten Bedenken gegen die Einrichtung. Heftig kritisiert wurde in dem Ort die Informationspolitik der Stadtverwaltung: Erst kurz bevor die ersten neuen Bewohner ihr Zuhause bezogen, waren die Einwohner über ihre neuen Nachbarn informiert worden. Und zwar nicht von der Stadtverwaltung, sondern vom Ortsvorsteher Maximilian Vörtler (CDU), der von Haustür zu Haustür ging und versuchte, mit den Einwohnern von Podemus ins Gespräch zu kommen.

tbh/jv

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