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Tag der Deutschen Einheit: Tillich warnt vor Verharmlosung der DDR

Tag der Deutschen Einheit: Tillich warnt vor Verharmlosung der DDR

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat am Tag der Deutschen Einheit vor einer Verharmlosung der DDR gewarnt. Die Erinnerung an die friedliche Revolution müsse wachgehalten werden.

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Quelle: dpa

„Es ist wichtig, weil die friedliche Revolution ein Aufbegehren gegen den Unrechtsstaat war“, sagte Tillich am Freitag bei einer Feierstunde im Landtag in Dresden. „Wir dürfen nicht dahin kommen, die Erinnerung an die DDR in immer kleinere Anekdoten, in immer kleinere Päckchen zu packen, auf denen am Ende draufsteht: „Nicht so schlimm“.“

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bedauert das Fehlen eines Einheitsdenkmals. De Maizière sagte der „Welt am Sonntag“ (Feiertagsausgabe zum 3. Oktober), der 9. November sei der Tag des Volkes gewesen, das die Mauer geöffnet habe. Der 3. Oktober markiere die Vollendung der staatlichen Einheit und sei ein Tag der Politik: „An diesen historischen Bogen sollten wir uns auch an einem festen Ort erinnern können.“

Laut Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) wird sich der Bau des Freiheits- und Einheitsdenkmals auf dem Berliner Schlossplatz weiter verzögern. „Ein solches Denkmal an diesem zentralen Ort in der Hauptstadt zu errichten, ist eine komplexe bauliche und gestalterische Herausforderung, die umfangreiche Planungen und Abstimmungen erfordert“, sagte Grütters.

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Die Ausstellung mit den weiterentwickelten Entwürfen ist ab 4. Juli zugänglich.

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Auch in Leipzig wird vorerst kein Denkmal errichtet. Nach langem Ringen und heftiger Kritik am Siegerentwurf hatte der Jetzt steht nicht nur der geplante Standort am Wilhelm-Leuschner-Platz in Frage, sondern das Projekt insgesamt.

Der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) sagte der „Welt am Sonntag“: „Vielleicht ist es leichter, Monumente für tragische Ereignisse zu bauen.“ Doch ein Denkmal für die friedliche Revolution „sollte es bald geben“.

lvz

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