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TU-Studie: Starke Frühlingssonne macht Menschen schneller depressiv

TU-Studie: Starke Frühlingssonne macht Menschen schneller depressiv

Intensive Frühlingssonne lässt Menschen bereits in jüngeren Jahren manisch depressiv werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Forschern der TU Dresden.

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Quelle: dpa

Demnach sind Menschen in Regionen, in denen der Frühling besonders sonnig ist, durchschnittlich eher von sogenannten bipolaren Störungen betroffen.

„Mit unserer Studie konnten wir erstmals zeigen, dass Umweltfaktoren wie ein jahreszeitlich bedingter, starker Anstieg der Sonnenstrahlung eine Rolle bei der Entstehung seelischer Erkrankungen spielt“, sagte Klinikchef Michael Bauer. In Regionen wie Kalifornien, Chile oder auch Norwegen würden die Störungen bis zu fünf Jahre eher diagnostiziert als zum Beispiel in Deutschland. „Dieses Wissen kann nun zum Beispiel in Schulungsprogramme einfließen, um die Patienten dafür zu sensibilisieren, dass sie in dieser Jahreszeit stärker auf die Anzeichen manischer Episoden achten und sich frühzeitig um Hilfe bemühen“, so Bauer weiter.

Bisher wurden laut TU Dresden die Daten von 2414 Patienten aus Europa und Amerika untersucht. Die Studie soll nun auch auf Regionen in Afrika und Asien ausgedehnt werden.

sl

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