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TU Dresden lädt Absolventen aus aller Welt zu Alumniwoche und -Ball ein

TU Dresden lädt Absolventen aus aller Welt zu Alumniwoche und -Ball ein

Zurück zu den Wurzeln: Die TU Dresden erwartet zur „internationalen Alumniwoche“ vom 4. bis 9. Juni Gäste aus aller Welt. Professor Gianaurelio Cuniberti und sein Lehrstuhl „Materialwissenschaft und Nanotechnik“ richten die englischsprachige Veranstaltung aus, die eine Fülle von Themen der Nanotechnologie anbietet.

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Die Fakultät Informatik an der TU Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Höhepunkt soll ein Alumniball am 8. Juni im Congress Center sein. Zum Abschluss können die „Ehemaligen“ beim „Uni-Tag“ am 9. Juni an frühere Wirkungsstätten zurückkehren - in Hörsäle, Mensen und Labore.

Die TU Dresden entstand 1828 als Technische Bildungsanstalt und ist heute mit reichlich 36 500 Studierenden in 130 Studiengängen an 14 Fakultäten Sachsens größte Hochschule. Mehr als 10 Prozent der Studenten stammen aus dem Ausland, bei den Studienanfängern 2011/2012 sind es sogar 13,7 Prozent. Die Ingenieurwissenschaften stellen mit etwa 48 Prozent den größten Anteil an Studenten. Rund 32 Prozent belegen Studiengänge der Geistes- und Sozialwissenschaften, danach rangieren die Naturwissenschaften (etwa 12) und die Medizin (7). Die meisten Studenten hat die Fakultät Maschinenwesen.

In diesem Jahr rechnet sich die Universität gute Chancen auf den Titel Elite-Universität aus. In der aktuellen Runde der Exzellenzinitiative liegen die Dresdner nach Meinung von Experten chancenreich im Rennen. Die TU hat sich unter anderem mit dem Zukunftskonzept „Universität der Synergien“ beworben. Das sogenannte Dresden-concept ist ein Kernelement der Bewerbung. Es besteht aus einem Netzwerk, dem auch die vier großen Forschungseinrichtungen Fraunhofer, Helmholtz, Max-Planck und Leibniz sowie renommierte Museen und Bibliotheken angehören.

Bereits zu DDR-Zeiten war die TU Dresden ein internationales „Territorium“. Von der Gründung der Technischen Bildungsanstalt bis heute gab es mehr als 250 000 Absolventen, darunter Berühmtheiten wie Andreas Schubert, den Erbauer der ersten deutschen Dampflok, Maria Reiche - die Erforscherin der berühmten Nazca-Linien in Peru - oder den expressionistischen Maler Ernst-Ludwig Kirchner. Auch aktuelle Politiker wie die Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt und Sachsen, Reiner Haseloff und Stanislaw Tillich (beide CDU), saßen in Dresden im Hörsaal.

Inzwischen verlassen pro Jahr mehr als 5000 Absolventen die TU. „Unsere Studenten sind Botschafter für die TU Dresden und das weltweit“, betont Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen. Tatsächlich wirken momentan 295 „Regionalbotschafter“ der TU in 76 Ländern, in Deutschland sind es 95 in 46 Städten. Sie agieren als Ansprechpartner und vermitteln unter anderem Kontakte, beispielsweise wenn Hochschullehrer oder Austauschstudenten in die jeweiligen Länder reisen. „Informatiker in Monaco oder Singapur gehören genauso dazu wie der Architekt aus Spanien oder die Forstwissenschaftlerin aus Brasilien“, sagt Absolventenreferentin Susann Mayer.

Aus China kommen derzeit die meisten ausländischen Studenten (783). In der Liste der Herkunftsländer folgen Russland (268), Vietnam (233), Ukraine (190), Polen (169) und Indien (135). Sachsens Nachbarland Tschechien ist mit 124 Studenten vertreten. Die meisten haben sich in den Fakultäten Maschinenwesen (577), Mathematik und Naturwissenschaften einschließlich Psychologie (437) sowie Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften (404) eingeschrieben. Das Biotechnology Center ist der größte Schmelztiegel. Knapp 71 Prozent der Studenten hier stammen nicht aus Deutschland.

dpa

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