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TU Dresden kämpft mit Technik-Umstellung und Krankenstand

TU Dresden kämpft mit Technik-Umstellung und Krankenstand

Massive Probleme in der Verwaltung der TU Dresden (TUD): Honorarkräfte bekommen Geld nur verspätet, von Abrechnungsschwierigkeiten mit Drittmitteln ist die Rede, mindestens eine Firma hat wegen nicht bezahlter Rechnungen mit Lieferstopp gedroht.

Die Hochschule mit Rektor Hans Müller-Steinhagen an der Spitze sieht die Ursache für die komplizierte Situation neben üblichen Startschwierigkeiten vor allem in einem hohen Krankenstand.

"Es gibt an der TUD kein Finanzchaos, aber wir haben Rückstaus bei der Erfassung von Rechnungsbelegen", räumte TU-Sprecherin Kim-Astrid Magister gestern auf DNN-Anfrage ein. Jede große Institution benötige eine moderne und leistungsfähige Informationstechnik (IT), um Verwaltungsprozesse so effizient wie nur möglich zu gestalten. Deshalb habe sich die Universität entschlossen, seit Jahresbeginn mit der Einführung eines SAP-Systems "eine integrierte Lösung für alle verwaltungstechnischen Abläufe" aufzubauen. Für die Einarbeitungsphase sei auch zusätzliches Personal bereitgestellt worden. "Der Rückstau ist vor allem dem hohen Krankenstand von etwa 50 Prozent auf Grund der Grippewelle geschuldet, nicht der Software", erklärte Magister. Durch neue IT-Systeme und verbesserte Strukturen sollen alle Lernenden, Lehrenden und Forschenden zukünftig optimal unterstützt werden.

Die Sprecherin bestätigte "Verzögerungen bei einigen Honorarzahlungen, allerdings nicht seit Monaten". In den Fällen, wo die Betroffenen sich wegen finanzieller Engpässe gemeldet hätten, seien umgehend Zahlungen angewiesen worden. Die Rechnungen einer Firma, die mit einem Lieferstopp gedroht habe, seien Ende letzter Woche angewiesen worden. Zudem gebe es inzwischen eine Prioritätenliste zur Abarbeitung von Rechnungen. Probleme mit Zahlungseingängen von Drittmittelgebern seien nicht bekannt. Nach Magisters Angaben hofft die Uni, dass "mit dem Rückgang des Krankenstands auch die Problemlösung vorankommt."

I. Pleil

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.02.2013

Ingolf Pleil

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