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TU Dresden kämpft mit Sanierungsstau von einer halben Milliarde Euro

TU Dresden kämpft mit Sanierungsstau von einer halben Milliarde Euro

Die Technische Universität Dresden (TUD) muss einen Sanierungs- und Investitionsstau an ihrer Gebäudesubstanz in Höhe von rund 500 Millionen Euro konstatiert.

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Nicht alle Gebäude der TU Dresden sind so gut in Schuss wie das moderne Hörsaalzentrum.

Quelle: Tanja Tröger

Diese Zahl nannte Professor Karl Lenz, Prorektor für Universitätsplanung, jetzt gegenüber den DNN.

DNN-Exklusiv: TU Dresden wächst erst nach 2020 gen Süden

Weil die Dresdner Universität mit der Instandhaltung und Modernisierung vorhandener Bausubstanz arg in Rückstand geraten ist, liege der Schwerpunkt in den kommenden Jahren nicht auf Neubauten, sondern auf der Sanierung der vorhandenen Gebäude. „Wir würden uns wünschen, dass wir den Rückstau schnell abarbeiten könnten“, erklärte Universitätsplaner Karl Lenz auf DNN-Anfrage.

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Der Beyer-Bau soll früher als geplant saniert werden, wann genau ist aber noch unklar. Fest steht: Das Gebäude wird künftig zu einem Haus der Bauingenieure.

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Der Jurist und Professor Carl-Friedrich von Gerber wurde 1871 zum sächsischen Kultusminister berufen. Im von-Gerber-Bau büffeln heute Jura-Studenten, dabei war der noch vor 1989 begonnene Neubau ursprünglich als CAD-CAM-Technologiezentrum geplant.

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Die TUD habe in den kommenden Jahren viel vor. So sei der Fritz-Foerster-Bau für die Sanierung bereits leergezogen worden. Auch die Instandsetzung des Beyer-Baus sei bereits in die Finanzplanung eingeordnet worden, erklärte der Prorektor. Am kommenden Freitag werde der umgebaute und sanierte Walther-Hempel-Bau an die Chemischen Institute der TUD übergeben. Rund 16,5 Millionen Euro wurden in das 1962 errichtete Gebäude investiert.

Obwohl die TUD vorrangig den vorhandenen Gebäudebestand nutzen werde, benötige sie Potenzialflächen für Erweiterungen, betonte Lenz. Die Altgebäude seien zwar hervorragend für Büros geeignet, spezielle Vorhaben wie der neue Hochleistungsrechner könnten aber nur in Neubauten verwirklicht werden. Deshalb habe die Uni die Planungen für den Campus Süd auf Flächen entlang der Nöthnitzer Straße vorangetrieben.

Zwar gebe es bis auf das Technikum und den Hochleistungsrechner derzeit keine konkreten Neubauvorhaben. Aber wenn beispielsweise die Europäische Union ein Forschungsvorhaben mit Bedarf an Gebäuden ausschreibe, könne sich die TU Dresden nur bewerben, wenn sie entsprechende Flächenpotenziale tatsächlich anbieten könne. „Wenn wir Spitzentechnologien haben wollen, müssen wir besser sein als die anderen und über Potenziale für eine bauliche Erweiterung verfügen“, so der Prorektor.

Thomas Baumann-Hartwig

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