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TU Dresden hat Rechnungsberg abgetragen - Panne bei Softwareumstellung überwunden

TU Dresden hat Rechnungsberg abgetragen - Panne bei Softwareumstellung überwunden

Die Technische Universität Dresden hat den Berg Tausender unbezahlter Rechnungen, der Anfang des Jahres im Zuge einer Softwareumstellung aufgelaufen war, abgearbeitet.

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Wolf-Eckhard Wormser

Quelle: TU Dresden

Das erklärte TU-Kanzler Wolf-Eckhard Wormser gestern während eines Pressegesprächs. "Bereits seit Ende Mai ist alles bezahlt. Zudem funktioniert unser zentraler Rechnungseingang weitestgehend, so dass die über 200 Rechnungen, die täglich bei uns eintreffen, zeitnah beglichen werden können", sagte Wormser.

Wegen der Panne hat die Universität nicht nur intern Personal aufgestockt, sondern auch die auf Implementierung von SAP-Systemen spezialisierte Firma ROC um Hilfe gebeten. Zu den dadurch entstandenen Mehrkosten will sich der Kanzler nicht äußern. Ursprünglich hatte die TU für die Software-Umstellung mit einem Budget von 3,6 Millionen Euro kalkuliert.

Mit der Einführung der neuen Verwaltungssoftware wurde laut Wormser im Januar 2012 begonnen. Nachdem bereits verschiedene Module laufen, zum Beispiel das für Finanzen, steht in Kürze auch der Start des Personalmanagement-Moduls mit dem Namen "Human Capital Management" bevor. "Darüber können wir sämtliche Komponenten der Personalwirtschaft der TU hierarchisch abbilden", sagt Projektleiter Steffen Herzog. "Die Verträge unserer 9200 Beschäftigten, auch die der studentischen Hilfskräfte, sind in das neue System eingepflegt worden."

Für Barbara Uhlig, die Leiterin des Dezernats für Organisation und Prozessmanagement, ist der entscheidende Vorteil der neuen SAP-Software, dass über sie viele Dinge, die in der Verwaltung einer großen Universität zum täglich Brot gehören, erstmals überhaupt IT-technisch dargestellt werden können. "Beispielsweise schalten wir zum 1. Oktober das Modul Gebäudemanagement frei, das jeden Raum an der TU grafisch abbildet und so effizienteres Arbeiten möglich macht", betont Uhlig. Nach Angaben von Wolf-Eckhard Wormser wäre ein Weiter-So mit dem bisherigen System überhaupt keine Alternative gewesen, darauf hätten ihn Wirtschaftsprüfer zum Zeitpunkt der Umstellung von der Kameralistik auf kaufmännisches Rechnungswesen hingewiesen. "Die TU Dresden hat sich in den vergangenen Jahren zu einem richtig großen Wirtschaftsbetrieb entwickelt. Unsere alte IT-Software ist dieser Herausforderung nicht mehr gewachsen, zumal die damit verknüpften Programme inzwischen weder weiter entwickelt noch weiter unterstützt werden", bestätigt Prorektor Prof. Gerhard Rödel.

Die Verwaltung der TU bündelt ein Datenvolumen von 148 Gigabyte auf ihren Servern. Insgesamt 890 000 Datensätze mussten bei der Umstellung auf das neue System übernommen werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.08.2013

Christoph Stephan

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