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TU Dresden geht ungewöhnliche Wege bei der weltweiten Suche nach Forschern

TU Dresden geht ungewöhnliche Wege bei der weltweiten Suche nach Forschern

Neue Wege geht die TU Dresden momentan bei der weltweiten Suche nach neuen Professoren. Ohne Fachbindung, ohne Funktionsvorgabe und ohne festgelegten Arbeitsbereich schreibt die Uni momentan bis zu zehn Stellen aus, für die ein Budget von bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung steht.

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Hans Müller-Steinhagen, der Rektor der TU Dresden. (

Quelle: Arno Burgi)

Die sogenannten „Open Topic Tenure Track Professuren“ richten sich laut Ausschreibung an erstklassige Forscher, die mit einem innovativem Forschungskonzept überzeugen müssen.

Die Uni hat unter anderem im weltweit renommierten Fachmagazin „Science“, der Wochenzeitung „Die Zeit“ und im Netzwerk ihrer Professuren für die außergewöhnlichen Stellen geworben. Inzwischen seien bereits mehr als 90 Bewerbungen eingegangen, teilte die Uni auf Nachfrage mit. „Allerdings steigt die Anzahl zum Ende der Bewerbungsfrist am 15. Mai noch stark an“, schätzt Kim-Astrid Magister, Pressesprecherin der Uni.

Mit der Abgabe der Bewerbung leiten die Interessenten ein hartes Auswahlverfahren ein. Demnach erstellen zunächst der Rektor Hans Müller-Steinhagen und eine Findungskommission aus externen Wissenschaftlern eine Vorschlagsliste. Die ersten zehn Bewerber dieser Liste reisen zu einem einwöchigen Aufenthalt nach Dresden. Während des Besuchs sollen sich die Gäste bei Vorträgen, Vorlesungen und Gesprächen erneut beweisen.

Zeitgleich holt die Uni externe Gutachten über die Kandidaten ein. Kann der Rektor zum Wintersemester 2013/2014 erste Kandidaten ernennen, erhalten diese zunächst einen für fünf Jahre gültigen Einstellungsvertrag. Nach dieser Forschungszeit kann eine langfristige Anstellung als Professor erfolgen. Bei den Geldern handelt es sich um Drittmittel der Deutschen Forschungsgemscheinschaft (DFG) sowie des Wissenschaftsrates, die zusammen die Exzellenzinitiative organisieren.

Dominik Brüggemann

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