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TU Dresden forscht mit England am superschnellen 5G-Mobilfunk

TU Dresden forscht mit England am superschnellen 5G-Mobilfunk

Die Technische Universität Dresden und die britischen Unis „Kings College“ und „University of Surrey“ werden bei der Entwicklung des Mobilfunks der 5. Generation (5G) miteinander kooperieren.

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Quelle: dpa

Das hat der britische Premier David Cameron zur Eröffnung der CeBit angekündigt.

Dem Dresdner Mobilfunk-Guru Prof. Gerhard Fettweis zufolge wird das auf fünf bis acht Jahre angelegte Programm mit rund 47 Millionen Pfund (56,4 Millionen Euro) dotiert sein. Mit dem Geld soll vor allem ein Test-Mobilfunknetz der fünften Generation in Dresden aufgebaut werden, das Daten 100 Mal schneller überträgt als heutige Netze. Mit dem Vorgängerstandard LTE (4G) sei es möglich, einen 800 Megabyte großen Film in 40 Sekunden herunterzuladen, mit 5G werde dies binnen einer Sekunde möglich sein, so Cameron. „Drei führende Universitäten arbeiten bei 5G zusammen – das wird spannend.“

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TU-Professor Gerhard Fettweis

Quelle: PR

Im geplanten Dresdner Testnetz sollen Datenraten von über einem Gigabit je Sekunde drahtlos übertragbar sein. Noch wichtiger sei aber, dabei eine Funktechnologie zu entwickeln, die binnen einer Millisekunde – 25 Mal schneller als heute – auf Befehle reagierte, so Fettweis. Denn 5G soll in Zukunft auch autopilotengesteuerte Fahrzeuge auf Autobahnen und in Innenstädten sowie Roboter in Industriemanufakturen lenken können. „Da wären die Verzögerungen und Ausfallraten heutiger Netze völlig unakzeptabel“, betonte der Professor.

Neben Turbo-Internet für Computertelefone will Fettweis eine Robotermanufaktur im 5G-Netz austesten: „Stellen Sie sich eine Fabrik vor, in der Roboter von Station zu Station hin- und herflitzen, sich über 5G-Funk koordinieren, damit sie sich nicht in die Quere kommen“, sagte er. Solche Manufakturen sollen imstande sein, die Produktion sehr schnell umzurüsten, um auf Kundenwünsche zu reagieren.

Hat sich die Technik in den Fabriken bewährt, sollen auch Autos so ausgerüstet werden. Durch 5G vernetzte Autopiloten könnten dann auf Autobahnen dafür sorgen, dass Fahrzeuge spritsparend in Kolonne fahren, in Innenstädten Kollisionen ausschließen, so dass Ampeln überflüssig werden.

hw

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