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TU Dresden erhält Glückwunsche aus der Politik zum Exzellenzstatus

TU Dresden erhält Glückwunsche aus der Politik zum Exzellenzstatus

Dresden. Zur am Freitagnachmittag bekannt gewordenen Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates, der TU Dresden im Rahmen der Exzellenzinitiative den Status einer Exzellenzuniversität zu verleihen, haben zahlreiche Vertreter aus Politik und Wissenschaft der Universität zu der Auszeichnung gratuliert.

Stanislaw Tillich, CDU, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen: „Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung und danke für die viele Mühe bei der Vorbereitung. Ohne Frage hat der Weg zu diesem Erfolg geführt. Darauf können wir gemeinsam stolz sein. Für den Freistaat Sachsen ist das ein schöner Erfolg und Ansporn zugleich. Wir werden die Voraussetzungen dafür schaffen, dies beim nächsten Wettbewerb, sofern es einen geben wird, zu bestätigen. Unsere Investitionen haben sich ausgezahlt, unsere gemeinsamen Anstrengungen gelohnt. Die TU Dresden wird in den kommenden Jahren wichtige Impulse und Effekte weit über Sachsen hinaus erzeugen, denn der Titel Exzellenzuniversität ist erst der Start. Vom emotionalen Gefühl her ist mir so, als hätte VW gerade bekannt gegeben, seinen Firmensitz nach Dresden zu verlegen.“

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Am Verbund der exzellenz-Bewerbung sind selbst die Staatlichen Kunstsammlungen beteiligt.

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Helma Orosz, CDU, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden: "„Wir gratulieren der TU Dresden zu diesem großartigen Erfolg! Ich freue mich für den Rektor, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Studierenden und für die gesamte Stadt Dresden über diesen verdienten Titel. Ihnen allen herzlichen Dank! Diese Entscheidung zeigt, dass die TU Dresden die erfolgreichste sächsische Universität ist, und würdigt den Wissenschaftsstandort Dresden, dessen Ruf über die Grenzen Dresdens in die gesamte Region und darüber hinaus strahlt. Die Dresdner Wissenschaftler sind ein Aushängeschild für unsere Stadt weltweit. Was wäre Dresden ohne seine Uni? Die Verantwortlichen der TU Dresden können sich darauf verlassen, dass die enge Kooperation zwischen Stadt und Uni fortgeführt wird. Und wir werden Wege finden, die eine oder andere Sache auch noch zu optimieren. Wie bereits ausgemacht, werden wir eine Kindereinrichtung in unmittelbarer Nähe der Uni bauen. Für die Zukunft macht das Mut. Wir als Stadt werden weiter an der Seite der Uni stehen. Ich freue mich für den Ruf der Technischen Universität Dresden und für den Ruf der Stadt Dresden."

Karl-Heinz Gerstenberg, hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: "Ich gratuliere der TU Dresden und freue mich mit ihr, dass die enormen Anstrengungen um die Bewilligung ihrer Förderanträge ein glückliches Ende gefunden haben. Trotz immenser Hürden, wie etwa den Kürzungen im Hochschulbereich im letzten Doppelhaushalt und den geplanten Stellenkürzungen, hat es die Universität vermocht, die Juroren von der hohen Qualität der eigenen Forschung und der Praktikabilität ihres Zukunftskonzeptes zu überzeugen. Hierzu kann man Prof. Müller-Steinhagen und sein Team nur beglückwünschen. Diese Entscheidung, aber auch das neu gewonnene Exzellenzcluster an der TU Chemnitz, erhöhen die internationale Sichtbarkeit und sind dadurch für die Hochschullandschaft in Sachsen insgesamt vorteilhaft. Nun wird es darauf ankommen, dass die Hochschule die versprochene Unterstützung des Freistaates bei ihrer Weiterentwicklung auch uneingeschränkt erhält. Die wahre Stärke des Wissenschaftsstandortes Sachsen liegt aber weiterhin in dem breiten und differenzierten Hochschulsystem. Es wäre ein gefährlicher Irrweg, die anderen, qualitativ ebenbürtigen Hochschulen des Landes zugunsten der Exzellenzuniversität zu vernachlässigen oder ihnen sogar noch härtere Kürzungen aufzubürden."

Nico Tippelt, hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag: "Dass die Technische Universität Dresden nun den Titel Exzellenzuniversität tragen darf, ist eine große Chance für den Freistaat und die neuen Bundesländer insgesamt. Mit der Anziehungskraft dieses Titels können noch mehr innovative Unternehmen nach Sachsen gelockt werden, was die sächsische Hochschullandschaft insgesamt und die Wirtschaftsregionen stärkt. Auch von der erfolgreichen Bewerbung der TU Chemnitz um ein Exzellenzcluster 'Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen' ist eine Schubwirkung für die gesamte Wirtschafts- und Innovationsregion Chemnitz zu erwarten. Eine breite Ausbildung qualifizierter Arbeitskräfte in Kombination mit der Förderung besonders begabter Studenten ist notwendig, um den steigenden Fachkräftebedarf zu sichern. Das künftige Sächsische Hochschulfreiheitsgesetz wird den Hochschulen im Freistaat neue Möglichkeiten bei der Gestaltung ihres Forschungs- und Lehrauftrags bieten und wird sich wunderbar mit der Wirkung der Exzellenzinitiative ergänzen."

Stefan Zinkler, Sprecher der CDU-Fraktion im Dresdner Stadtrat: „Wir freuen uns, mit unserem Antrag ‚Zukunft denken - Exzellenzen fördern‘, der vom Stadtrat beschlossen wurde, einen kleinen Beitrag geleistet zu haben, dass sich die TU Dresden mit dem heutigen Tag als Exzellenzuniversität bezeichnen kann. Diese prestigeträchtige Auszeichnung wird dem hervorragenden Wissenschafts- und Forschungsstandort Dresden auf lange Sicht zusätzliche Attraktivität bringen. Nicht nur die Universität selbst, sondern auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie weitere Gründer- und Innovationszentren, ja die ganze Stadt, werden von dieser Entscheidung profitieren können. Die CDU-Fraktion wird die TU Dresden auf ihrem Weg weiterhin begleiten und unterstützen. Die Exzellenz unserer Universität bringt jedoch nicht nur Privilegien, sondern auch neue Herausforderungen für unsere Stadt, denen wir uns stellen werden. Heute aber können wir zunächst miteinander anstoßen und gemeinsam feiern.“

Sabine Freifrau von Schorlemmer, parteilose sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst , war bei der Entscheidung in Bonn persönlich anwesend. Nach Angaben von TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen hat sie "bis zur letzten Minute für die TU Dresden gekämpft und dadurch sogar ihr Flugzeug verpasst". Dafür schickte sie an Müller-Steinhagen eine Glückwunsch-SMS.

Stefan Schramm

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