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TU Dresden entwickelt App für Lange Nacht der Wissenschaften - Handy stillt Wissensdurst

TU Dresden entwickelt App für Lange Nacht der Wissenschaften - Handy stillt Wissensdurst

Erstmals gibt es zur Langen Nacht der Wissenschaften eine mobile App, mit der sich Wissensdurstige interaktiv durch das Programm der Dresdner Hochschulen und Forschungsinstitute bewegen können.

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Etwa 35.000 Menschen waren im Vorjahr zur Langen Nacht der Wissenschaft in Dresden unterwegs.

Quelle: Stephan Lohse

Entwickelt wurde sie in der Fakultät Informatik der TU Dresden im Bereich "Software Engineering ubiquitärer Systeme (Seus)", der sich mit interaktiven und intelligenten Systemen, wie mobilen Apps im öffentlichen Verkehr, beschäftigt.

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Großer Andrang auch bei den Bio-Forschern am Tatzberg.

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Mit der App ließen sich ganz einfach auf dem Mobiltelefon Veranstaltungen nach eigener Vorliebe zusammenzustellen, erklärt Juniorprofessor Thomas Schlegel. Es gibt eine Suchfunktion, mit der man die Angebote nach Uhrzeiten oder Inhalten filtern kann. Auch eine Erinnerungsfunktion ist integriert, um kein Ereignis zu verpassen. Natürlich lassen sich die Veranstaltungsorte auch auf dem Stadtplan einblenden und eine Verbindungsauskunft der Dresdner Verkehrsbetriebe sendet die aktuellen Fahrtinformationen.

Zusätzlich berechtigt ein digitales Ticket den Besitzer der App, während der Langen Nacht der Wissenschaften kostenlos Bus und Straßenbahn zu fahren. Man habe das Programm für Handys mit Android-System entwickelt, deren Marktanteil bei 75 Prozent liegt, um möglichst viele Nutzer zu erreichen, sagt Schlegel. Die App lässt sich ab sofort über den QR-Code herunterladen, der unter anderem auf Flyern der Wissenschaftsnacht zu finden ist, und ist im Google Playstore unter "lndw" zu finden.

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Bisher gab es über hundert Downloads. Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 5. Juli präsentieren über 100 Veranstalter an 125 Orten in Dresden ein anspruchsvolles Programm mit mehr als 560 Experimentalshows, Führungen, Ausstellungen, Vorträgen und Musik. Zu den Höhepunkten gehören Fahrten mit dem längsten Bus der Welt - der 30 Meter langen Auto-Tram auf dem Testgelände des Fraunhofer Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursyteme - und Vorführungen der fliegenden Kamera, Oktokopter Horus.

Alle Veranstaltungsorte sind mit den DVB erreichbar, die zusätzliche Busse und Bahnen einsetzt. Im Vorjahr kamen zur Wissenschaftsnacht 35 000 Besucher, sagt Doris Oser, städtische Referentin für Wirtschaftsnetzwerke und Koordinatorin der Veranstaltung.

11. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften, 5. Juli, 18 bis 1 Uhr

Madeleine Arndt

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