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TLG-Studie: Immobilien in Dresden und Leipzig werden teurer

TLG-Studie: Immobilien in Dresden und Leipzig werden teurer

Die TLG Immobilien GmbH hat am Dienstag ihre aktuelle Studie über den ostdeutschen Immobilienmarkt herausgebracht. Demnach bleiben die Preise für Wohngrundstücke und Gebäude stabil und steigen teilweise.

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Laut der TLG-Studie sind die Kosten für Immobilien in Dresden teilweise gestiegen.

Quelle: dpa

Zudem ist Dresden Spitzenreiter bei der Geburtenrate, woraus sich die Nachfrage nach mehr Wohnraum erkläre.

Als markanter Trend wird das Wohnen in der Stadt hervorgehoben. So wohnten 2010 sowohl in Dresden als auch in Leipzig mehr Menschen als im Vorjahr. Aufgrund der hohen Geburtenrate in Dresden sei die Nachfrage gerade für Reihen- und Doppelhäuser gestiegen. Im Jahr 2010 hätten die Preise zwischen 120.000 und 240.000 Euro für solch ein Haus in Dresden gelegen. In Leipzig sah es mit Preisen von 100.000 bis 180.000 Euro etwas günstiger aus. Freistehende Häuser gibt es in Dresden unverändert von durchschnittlich 120.000 Euro bis 500.000 Euro, in Leipzig sind Preise bis zu 450.000 Euro möglich. Neben Potsdam und Jena sind dies die höchsten Werte in ganz Ostdeutschland.

Wer sich eine Neubau-Eigentumswohnung zulegen möchte, muss mit steigenden Preisen rechnen. Diese kosten in Dresden mittlerweile 1400 bis 4400 Euro pro Quadratmeter, modernisierte Altbauwohnungen liegen unverändert zwischen 900 bis 3600 Euro pro Quadratmeter. Die Leipziger haben es da etwas günstiger: Eine Neubauwohnung gibt es für 1000 bis 2800 Euro pro Quadratmeter, eine Altbauwohnung kann pro Quadratmeter 700 bis 2500 Euro kosten.

Auch die Wohnungsmieten steigen aufgrund der Nachfrage. In der sächsischen Hauptstadt beginnen die Quadratmeterpreise für Altbauwohnungen bei durchschnittlich 4,40 Euro bis 7,30 Euro, in Leipzig liegen sie im Durchschnitt bei 3,80 Euro bis 7,10 Euro. Bei Neubauwohnungen liegen die Preise pro Quadratmeter für Dresden durchschnittlich bei 6,10 Euro bis 7,10 Euro, in Leipzig bei 5,50 Euro bis 7 Euro.

Bei den Gewerbeimmobilien verzeichnet die Studie des Weiteren eine Zunahme an Büronutzung sowie Verkaufsflächen. Die Mieten für Büroräume mit einfachen bis mittleren Nutzwert liegen in Dresden bei 4,50 Euro bis 8 Euro pro Quadratmeter. Bei gutem Nutzwert kostet ein Quadratmeter schon 8 Euro, in der Spitze werden 11 Euro pro Quadratmeter verlangt, so die TLG-Studie. In Leipzig werden dabei die höchsten Mieten für Einzelhandelsflächen in ganz Ostdeutschland gezahlt, das größte Einkaufsangebot hat neben Berlin jedoch Dresden zu bieten. Ein Grund sei die Erweiterung der Altmarkt-Galerie. Hier werden die höchsten Einzelhandelsmieten der Stadt erzielt: Für kleinere Flächen bis 100 Quadratmeter können Kosten bis zu 30 Euro pro Quadratmeter im Nebenkern anfallen, im Geschäftskern bis zu 110 Euro. Größere Flächen ab 150 Quadratmeter kosten im Nebenkern bis zu 20 Euro pro Quadratmeter, im Geschäftskern bis zu 70 Euro.

Die Studie dokumentiert in fortlaufender Reihenfolge seit 1993 die jährlichen Entwicklungen in allen kreisfreien Städten Ostdeutschlands in den Bereichen Wohnen, Büro, Einzelhandel und Gewerbe.

bw

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