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Süße Träume: Ehemaliger Yeti-Geschäftsführer entwickelt neues Schlafsystem für eine optimale Nachtruhe

Süße Träume: Ehemaliger Yeti-Geschäftsführer entwickelt neues Schlafsystem für eine optimale Nachtruhe

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett, um uns vom (zum Teil sehr stressigen) Alltag zu erholen. Ob das klappt, hängt vor allem von der Matratze ab.

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Foto-Modell Karolina Raskina und Unternehmer Kay Steinbach präsentieren die neue Matratze.

Quelle: Nadine Steinmann

Kay Steinbach, ehemals Geschäftsführer bei der Daunen-Manufaktur Yeti, präsentierte am Mittwochnachmittag im Dresdner Hygiene-Museum sein neues Schlafsystem Soulmat, das auf dem Matratzen-Markt eine absolute Neuheit darstellt, wie der Unternehmer erklärt.

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Foto-Modell Karolina Raskina testete die Matratze als Sportlerin.

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„Unser Schlafsystem erfüllt fünf den Schlaf beeinflussende Kriterien. Die meisten Systeme integrieren maximal drei“, so Steinbach, der sich mittlerweile voll auf seine Radebeuler Firma, die Product Emotion GmbH, konzentriert. Zu den fünf Kriterien gehören Sauberkeit, Ergonomie, Klimatisierung, natürlicher Schlafgenuss und Individualität.

Grundsätzlich besteht Soulmat aus zwei Matten. Die obere besteht aus einem drei Zentimeter dicken sogenannten Abstandsgewirk und funktioniert wie eine Öko-Klimaanlage. Es besteht aus einem weitgehend hohlen Gewebe, das einen steten Luftaustausch mit der Umgebung ermöglicht. Die „Säulen“ dieses Gewebes sind Millionen Polyesterfäden, die Feuchtigkeit vom Körper wegtransportieren. Unterstützung bei der Entwicklung dieser speziellen Klimaanlage erhielt Steinbach übrigens von Katerina Machova, Dekanin der Fakultät Design an der Fachhochschule Dresden. „Ich habe zum Thema Abstandsgewirk vier Jahre lang promoviert. Nun findet das System Anwendung in einer Matratze“, so die 37-Jährige. Die untere Matte besteht aus einer 15 Zentimeter dicken Luft-Schaum-Matratze. Wer es härter oder weicher mag, kann den Härtegrad über ein Ventil regulieren. Ein Lattenrost wird für das moderne Schlafsystem nicht mehr benötigt.

Insgesamt wiegt die neue Schlafunterlage von Kay Steinbach elf Kilogramm und ist nach Angaben des Geschäftsführers somit 20 Prozent leichter als übliche Matratzen. Noch in diesem Jahr wird das Produkt in den Markt eingeführt. 899 Euro soll die Neuentwicklung im ersten Einführungsjahr kosten, danach 1099 Euro. Für die Produktion hat Steinbach eine große Lagerhalle im sächsischen Döbeln angemietet. Mitarbeiter hat er momentan noch keine. „Die werden aber kommen, sobald das Geschäft anläuft“, sagt der Unternehmer zuversichtlich.

Um erste Kunden von seinem neuen System zu überzeugen, präsentierte Steinbach nach zweijähriger Testphase sein neues System erstmals im Hygienemuseum am Mittwochabend über 100 Fachleuten aus den Bereichen Hotellerie und Pflege.

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