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Sturmtief Niklas lässt in Dresden über 50 Bäume umstürzen – Einsätze in ganz Sachsen

Sturmtief Niklas lässt in Dresden über 50 Bäume umstürzen – Einsätze in ganz Sachsen

Insgesamt 103 Einsätze sind die Kameraden der Dresdner Feuerwehr am Dienstag bis in die Nacht hinein wegen des Sturmtiefs Niklas gefahren. Wie Hauptbrandmeister Frank Aubrecht am Mittwoch mitteilte, rückte die Feuerwehr allein 53-mal wegen umgestürzter Bäume aus.

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Sturmtief Niklas fegte auch Dachziegel herunter.

Quelle: dpa

Dazu kamen sieben Einsätze wegen Ästen und Bäumen, die auf PKW gefallen waren, 25 Meldungen zu Gebäudeschäden und vier Schäden an Strom- und Telefonkabeln. Zwei Mal waren Wasserschäden zu verzeichnen.  

Im ganzen Freistaat bot sich am Dienstag ein ähnliches Bild. Allein die Rettungsleitstellen in Zwickau und Plauen wurden zu 261 Vorfällen gerufen. Die fünf Polizeidirektionen im Freistaat erreichten 520 sturmbedingte Notrufe. Bis zum Mittwochmorgen beruhigte sich die Lage. Im Zugverkehr kam es vereinzelt noch zu Ausfällen oder Verspätungen, wie ein Bahnsprecherin in Leipzig sagte. Im Regionalverkehr seien unter anderem das Mitteldeutsche S-Bahnnetz und das Dresdner S-Bahnnetz von Störungen betroffen. Im Fernverkehr fallen laut Bahn noch die Züge auf der Strecke Hamburg-Berlin-Halle-München aus.  

In Bischofswerda wurde eine Frau verletzt, als ein Ast auf ihr Auto fiel und die Front- und Seitenscheibe zerstörte. Ein 14-Jähriger wurde in Weißwasser von abgerissenem Dämmmaterial eines Hauses getroffen und verletzt. Beide kamen in ein Krankenhaus. Meist mussten die Einsatzkräfte wegen umgestürzter Bäume, abgerissener Äste oder herabgefallener Dachziegel ausrücken. Laut Mitteldeutscher Netzgesellschaft Strom kam es vor allem in den Landkreisen Leipzig und Mittelsachsen zu Stromausfällen. Auf der Autobahn A4 bei Höhe Rossau versperrte ein Baum die Fahrbahn. Nach einem Blitzschlag am Mittag geriet der Dachstuhl eines Hauses im Chemnitzer Ortsteil Wittgensdorf in Brandt. Der Schaden wird auf rund 100 000 Euro geschätzt.  

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Ein Unfallfahrzeug in einem Straßengraben bei Neresheim in Baden-Württemberg. Der Wagen war gegen mehrere Bäume geprallt. Foto: Ralf Zwiebler

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Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bleibt es am Mittwoch stürmisch. Es müsse vereinzelt auch mit schweren Sturmböen gerechnet werden. Im Vergleich zum Dienstag fielen diese aber geringer aus. Außerdem werden Schauer und Gewitter erwartet. Im Erzgebirge soll es schneien. Die Meteorologen erwarten für Ostern nasskaltes Wetter. Es werde wechselhaft bei einstelligen Temperaturen.

fs/dpa

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