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Sturmtief Niklas bringt den Winter zurück – heftige Sturmböen und Regen im Raum Dresden

Sturmtief Niklas bringt den Winter zurück – heftige Sturmböen und Regen im Raum Dresden

Wenige Tage vor Ostern ist in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Winter kurz zurückgekehrt. In den Nacht- und Morgenstunden sei flächendeckend Schneeregen oder Schnee gefallen, teilte der Deutsche Wetterdienst am Dienstag mit.

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Neuschnee kurz vor Ostern: Sturmtief Niklas hat am Dienstagmorgen den Winter zurückgebracht.

Quelle: dpa

Überwiegend sei er aber nicht liegengeblieben. Auf den Straßen kam es zu Behinderungen wegen querstehender Lastwagen, wie die Verkehrswarndienste der drei Bundesländer mitteilten. Vor allem auf der A4 gab es am Dienstagvormittag Probleme.

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Apokalyptischer Himmel während des Sturmtiefs «Mike» über den Feldern bei Sehnde in Niedersachsen. Foto: Julian Stratenschulte

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Im Laufe des Dienstags erwarten die Meteorologen viel Regen und extremen Wind. Sturmtief „Niklas“ erreichte am Dienstagmorgen den Westen Deutschlands und soll im Laufe des Tages über das ganze Land fegen. Die stärksten Böen würden gegen Mittag im nördlichen Sachsen, also der Region um Leipzig, sowie in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg erwartet. Auch in Dresden und Umgebung werden am Nachmittag Sturmböen bis 100 Km/h erwartet. Auch Orkanböen seien möglich, warnen die Meteorologen. Bereits am Montag mussten in der sächsischen Landeshauptstadt Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mehrfach zur Beseitigung von Stürmschäden ausrücken. So waren in fünf Fällen Bäume auf Gehwege bzw. Fahrbahnen gestürzt. Ein Pkw wurde dabei leicht beschädigt. Bei zwei weiteren Einsätzen mussten lose Teile an Gebäuden gesichert werden. Verletzt wurde niemand. 

Einzelne Bahnstrecken gesperrt

Sturmtief „Niklas“ ist mit Spitzenböen von rund 150 Kilometern pro Stunde zum Orkan geworden. Es sei einer der stärksten Stürme der vergangenen Jahre, sagte Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstag. Sein Sturm- und Orkanfeld werde im Lauf des Dienstags weite Teile Deutschlands erfassen. Der DWD gab Unwetterwarnungen für große Teile des Landes heraus. Die Deutsche Bahn stellte den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen um 11 Uhr ein.  

Extreme Orkanböen wurden laut dem Wetterdienst am Morgen auf der Zugspitze (164 km/h), dem Feldberg im Schwarzwald (151) und auf dem Weinbiet bei Neustadt an der Weinstraße (148) gemessen. Im Flachland habe es verbreitet Orkanböen von mindestens 118 Kilometern pro Stunde gegeben.  

Die Stärke von „Niklas“ komme nicht an „Wiebke“ und „Vivian“ heran, die Anfang 1990 verheerende Schäden anrichteten, sagte der DWD-Meteorologe. Und auch Orkan „Christian“ am 28. Oktober 2013 sei mit Böen bis zu 172 Kilometern pro Stunde an der Küste stärker gewesen.

Mit teilweise extremen Orkanböen erreichte das Tief Bayern. Wegen Sturmschäden wurde die ICE-Strecke zwischen München und Augsburg gesperrt. Es stand nach Angaben eines Bahnsprechers zunächst nicht fest, wann der Verkehr wieder freigegeben werden würde.   Am Frankfurter Flughafen kam es wegen des Sturms zu vereinzelten Verspätungen, wie der Betreiber Fraport mitteilte. Eine von drei Startbahnen konnte am Morgen wegen des starken Windes nicht genutzt werden.  

In Kerpen bei Köln kippte in der Nacht infolge des Sturms ein Kran in einem Kieswerk. Er blieb an einem Hausdach hängen. Der Kranführer erlitt keine Verletzungen. Der Mann musste aber von der Feuerwehr befreit werden, weil sich die Tür des Krans verkeilt hatte.   Auch in den Höhenlagen von Eifel und Hunsrück wütete „Niklas“ am Morgen. Zahlreiche Straßen seien wegen umgestürzter Bäume gesperrt, sagte ein Polizeisprecher in Trier. In Bitburg in Rheinland-Pfalz verursachte der Sturm einen vorübergehenden Stromausfall.  

Experten erwarten frostige Ostern  

Für Ostern ist nur wenig Besserung in Sicht. Für Gründonnerstag prognostiziert der Deutsche Wetterdienst für Dresden maximal fünf Grad und Schneeschauer. Ab Freitag soll der Wind dann nachlassen, die Temperaturen bleiben voraussichtlich aber im einstelligen Bereich. An den Osterfeiertagen kommt es gebietsweise zu Schauern, die in mittleren und hohen Lagen als Schnee fallen. In den Nächten zu Montag und Dienstag wird Frost erwartet.

DNN

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