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Sturmtief "Joachim" erreicht Höhepunkt in Dresden am Abend - Flughafen rechnet nicht mit Problemen

Sturmtief "Joachim" erreicht Höhepunkt in Dresden am Abend - Flughafen rechnet nicht mit Problemen

Das Sturmtief „Joachim" wird nicht wie angekündigt am Nachmittag, sondern erst in den frühen Abendstunden in Ostsachsen erwartet. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) gegenüber DNN-Online mit.

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Weite Teile Deutschlands müssen heute mit den Auswirkungen von Sturmtief "Joachim" rechnen.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Demnach erwarten die Meteorologen Sturmböen bis zu 100 Stundenkilometern. Bereits in den Mittagsstunden seien in Dresden Windstärken bis zu 70 Kilometer pro Stunde gemessen worden. „Die Unwetterwarnung steht weiterhin", sagte ein Sprecher des DWD. Er warnte vor umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen und Dachziegeln. Die Orkanwarnung hat der DWD unterdessen aufgehoben. Im Tiefland sei mit Schnee und Graupelschauern zu rechnen. Die Stürme halten laut DWD bis in den Samstag hinein an.

Der Flughafen Dresden rechnet nicht mit Einschränkungen des Flugverkehrs. "Es läuft alles planmäßig, bis jetzt starten und landen alle Flüge wie geplant", sagte Christian Adler. Zwar hätte eine Maschine aus London nicht landen können. Dies habe aber an einer Sturmfront über Düsseldorf gelegen. "Wir erwarten die Spitzenzeiten des Sturms in der Nacht, sagte Adler. Die letzte Maschine wird aus Frankfurt um 23.05 Uhr erwartet. Um 21.25 Uhr ist der letzte Start nach Basel. Trotz der guten Prognosen empfiehlt Adler jedoch allen Fluggästen regelmäßig einen Blick auf den Flugplan zu werfen.

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Das Orkantief sorgt in weiten Teilen Deutschlands für stürmisches Wetter mir teilweise ergiebigen Regengüssen. Foto: Martin Gerten

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Trotz aller Warnungen gibt sich die Dresdner Feuerwehr gelassen: „Wir kennen die Warnungen und stehen bereit", sagte Hauptbrandmeister und Sprecher Frank Aubrecht. In der Kettensägenwerkstatt seien alle Sägen überprüft. „Die größte Gefahr für Menschen geht von umstürzenden Bäumen aus", sagte Aubrecht. Über 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr stehen zur Verfügung. Sie werden von der Freiwilligen Dresdner Feuerwehren unterstützt. „Doch jetzt herrscht noch relative Ruhe, wir hoffen das dies so bleibt", konstatierte Aubrecht in den Mittagsstunden. Lediglich ein Einsatz sei bislang in Dohna gemeldet worden, weil ein Baum in eine Freileitung gestürzt sei.

Gelassen geben sich auch die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). „Der Wind wirft uns nicht aus der Bahn", sagte Sprecher Falk Lösch. Die Haltestellen seien sturmsicher. Für eventuelle Schäden durch umstürzende Bäume stünden Reparaturfahrzeuge bereit. Der Sächsische Staatsforst warnt indes vor dem Betreten der Wälder. Von herabfallenden Ästen und Baumkronen sowie umstürzenden Bäumen gehe derzeit eine akute Lebensgefahr aus, sagte ein Sprecher. Betroffen seien insbesondere die oberen Lagen der Mittelgebirge.

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Das Orkantief sorgt in weiten Teilen Deutschlands für stürmisches Wetter mir teilweise ergiebigen Regengüssen. Foto: Martin Gerten

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Sturmtief «Joachim» wütet an der französischen Küste. Foto: Damien Meyer

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Aus Sorge vor Sturmtief Joachim ist in Chemnitz der Weihnachtsmarkt geschlossen worden. Wie die Stadt mitteilte, wurde der Markt aufgrund der Wettervorhersage für den Besucherverkehr komplett gesperrt. Mitarbeiter des Ordnungsamtes hätten überdies damit begonnen, die Marktstände zu sichern. Die Behörde erklärte, dass es sich um eine reine Sicherheitsvorkehrung handele.

In Sachsen hat das Orkantief Joachim zu ersten Verkehrsbehinderungen geführt. Der Grenzübergang im erzgebirgischen Reitzenhain an der Grenze zu Tschechien musste aufgrund starker Schneeverwehungen am Vormittag geschlossen werden, wie die Polizei Chemnitz mitteilte. Auch im Vogtland, wo das Sturmtief seit dem Morgen mit Böen von bis zu 100 Stundenkilometern hinweg zieht, meldete die Polizei erste Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume und kleinere Unfälle. In Höhenlagen oberhalb von 600 Metern schneit es zudem seit den Morgenstunden stark.

KT/dpa

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