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Sturm "Heini" richtet in Dresden kaum Schaden an

Unwetter Sturm "Heini" richtet in Dresden kaum Schaden an

Rasant wirbelte Sturmtief "Heini" gestern über Dresden hinweg. Doch obwohl vereinzelt Bäume entwurzelt wurden, hielt sich der Schaden in Grenzen. Personen wurden nicht verletzt.

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Diese ausgewachsene Birke entwurzelte der Sturm gestern in der Nürnberger Straße in der Südvorstadt. Bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde hatten die herbeigerufenen Feuerwehrleute den Gehweg aber wieder freigeschnitten.

Quelle: Roland Halkasch

Dresden. "Wir mussten ab 10.30 Uhr etwa 19 mal ausrücken", teilte der diensthabende Feuerwehrmann gestern mit. Unter anderem waren die Kameraden vormittags in der Nürnberger Straße in der Südvorstadt im Einsatz. Dort blockierte eine umgefallene Birke den Gehweg. Bereits nach einer reichlichen halben Stunde hatten die Feuerwehrleute aber alles wieder freigeschnitten.

Etwas mehr Zeit war am Klein-zschachwitzer Ufer notwendig, wo eine Kiefer gegen ein Wohnhaus gefallen war. Bis in die in Nachmittagsstunden waren Einsatzkräfte beschäftigt, um den Baum vorsichtig zu zerschneiden und damit das Haus zu entlasten.

Bereits am Dienstag hatte der Sturm Folgen für die Premiere der neuen Dinner-Show "Elements I: Air et Terre" von André Sarrasani. Aufgrund der Sturmwarnung musste die Veranstaltung ausfallen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Wie Sarrasani-Sprecherin Jannina Althaus informierte, konnten die meisten Premierengäste trotz der kurzfristigen Warnung noch knapp vor Showbeginn informiert werden. Auch wenn der Sturm glimpflich verlaufen ist, habe man das Risiko nicht eingehen können, da ab Windstärke 8 das große Chapiteau gefährdet sei und der Höhepunkt des Unwetters für 22 Uhr vorausgesagt worden war. Verzichten mussten Einheimische und Touristen gestern ebenfalls auf die Loschwitzer Schwebebahn. Auch diese war aus Sicherheitsgründen außer Betrieb.

240 Flüchtlinge aus dem Oktoberfestzelt in der Teplitzer Straße verlebten den Sturm indes im ehemaligen Technischen Rathaus in der Hamburger Straße. Das Zelt darf nur bis Windstärke 8 benutzt werden. Es war aber Windstärke 9 vorhergesagt. Mit Geschwindigkeiten von 65 bis 70 Stundenkilometern wurde diese aber am Ende nicht erreicht. "Es war ein normaler Herbststurm und kein Orkantief. Eigentlich hätten wir so einen Sturm bereits im Oktober erwartet", sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig.

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