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Studie zur Wohnortzufriedenheit: Dresden gilt bei seinen Einwohnern als aufstrebend

Studie zur Wohnortzufriedenheit: Dresden gilt bei seinen Einwohnern als aufstrebend

Gemeinhin haftet Dresden ein etwas verstaubtes Image an. Die Sixtinische Madonna, der Zwinger und die Frauenkirche sind Aushängeschilder in der ganzen Welt, aber auch nicht taufrisch.

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Die Dresdner empfinden ihre Barockstadt als modern und aufstrebend. Das ist das durchaus überraschende Ergebnis einer aktuellen Studie des Immobilienportals "Immonet" zur Wohnortzufriedenheit.

Quelle: Grafik: Eylert

Trotzdem empfinden die Dresdner selbst die Barockstadt als modern und aufstrebend. Das ist das durchaus überraschende Ergebnis einer aktuellen Studie des Immobilienportals "Immonet" zur Wohnortzufriedenheit. Dresden schaffte es in der Kategorie "Moderne Stadt?" auf Platz zwei hinter Leipzig. Zwei Drittel der befragten Einwohner kommen demnach zu dem Schluss, dass die sächsische Landeshauptstadt eine viel versprechende Zukunft hat, weil sie innovative Wege beschreitet. Die Berliner, Münchner, Hamburger und Kölner empfinden ihre Stadt in der subjektiven Wahrnehmung als weniger modern.

In Sachen Kinderfreundlichkeit belegt Dresden sogar zusammen mit Leipzig den Spitzenplatz, 74 Prozent attestieren der Elbestadt attraktive Bedingungen für den Nachwuchs. Das Marktforschungsinstitut GfK hat im Auftrag von "Immonet" bundesweit 1500 Männer und Frauen aus 15 Großstädten befragt. In der Gesamtauswertung der Studie landet Dresden allerdings nur auf dem 11. Platz.

Unterdurchschnittlich schneidet die Stadt beispielsweise ab, wenn nach der guten Erreichbarkeit von Restaurants und Cafés gefragt wird. Auch die Folgen der Abwanderung nach der Wende führen zu Minuspunkten, da Freunde und Familienangehörige dem Anschein nach weiter entfernt wohnen als im deutschen Vergleich. Luft nach oben sehen die Befragten zudem bei gut erreichbaren Fachgeschäften wie Biomärkten und Bäckern in den einzelnen Dresdner Stadtteilen.

"Faktoren wie der öffentliche Nahverkehr, Staus oder die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes machen die Menschen in Dresden in unserer Umfrage unzufrieden", sagt Sebastian Zenker von der Universität Hamburg, der die Studie für "Immonet" mit betreut hat. Deren Gewinner ist ausgerechnet unser ewiger Konkurrent Leipzig. Die Messestadt erobert im Wohlfühlranking "dank vieler Grünflächen, einer guten Infrastruktur und einem positiven Stadtimage" den ersten Platz, lautet das Fazit des Marktforschungsinstituts. Dahinter folgen Köln, München, Hannover und Dortmund.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.12.2013

Stephan, Christoph

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