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Studie der TU Dresden: Piratenpartei könnte bundesweit fast 30 Prozent der Wählerstimmen erreichen

Studie der TU Dresden: Piratenpartei könnte bundesweit fast 30 Prozent der Wählerstimmen erreichen

Laut einer Studie der TU Dresden hätte die Piratenpartei momentan gute Chancen, sich in der Politik zu etablieren. Eine Studie des Institutes für Kommunikationswissenschaft der Dresdner Universität kommt zu dem Ergebnis, dass sich 23 Prozent der befragten Wähler vorstellen könnten, die Piraten zu wählen.

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Laut einer Studie der TU Dresden hätte die Piratenpartei momentan gute Chancen, sich in der Politik zu etablieren.

Quelle: dpa

Das sogenannte „mobilisierbare Wählerpotenzial" liege sogar bei 29 Prozent. Diese Zahl beinhaltet laut TU-Professor Wolfgang Donsbach, dem Betreuer der Studie, diejenigen, die bei der „Sonntagsfrage" die Piraten wählen würden, plus diejenigen, die sich vorstellen können, die Piratenpartei zu wählen.

„Das Vorurteil vom jungen Internet-Freak als Prototypen des Piratenwählers wird durch die Studie in vielen Teilen entkräftet", teilte die TU Dresden mit. Der Piraten-Wähler sei im Durchschnitt 40 Jahre alt, in allen sozialen Schichten vertreten und politisch keinem traditionellen Lager zuzuordnen. Allerdings müsste laut der Studie vor allem die Linkspartei eine Abwanderung ihrer Wähler fürchten. 29 Prozent der befragten Linke-Wählern könnten sich vorstellen, die Piraten einmal zu wählen. Auch unter den heutigen Anhängern von CDU/CSU, SPD und FDP sei jeder fünfte ein potentieller Wähler der Piraten. Die Grünen hätten mit 16 Prozent dagegen die geringste Wählerwanderung zu befürchten.

Die Studie, für die vom 9. bis zum 27. Januar insgesamt 393 repräsentativ ausgewählte Wahlbürger befragt wurden, zieht auch Vergleich zur Anfangszeit der Grünen. Die seien 1980 auf ein mobilisierbares Potenzial von 17 Prozent gekommen. Die Piraten hätten somit heute bessere Chancen auf Wahlerfolge als damals die Grünen, die 1983 erstmals in den Bundestag einzogen. „Das Potenzial ist größer als damals bei den Grünen. Für die Piraten spricht auch - jetzt nicht statistisch gesprochen - ein gewisses Momentum: Sie sind „in" und polarisieren nicht so wie die Grünen damals", erklärt Donsbach.

sl

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