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Studie belegt Gesundheitsgefahr von Ultrafeinstaub - Experten legen in Dresden Erkenntnisse vor

Studie belegt Gesundheitsgefahr von Ultrafeinstaub - Experten legen in Dresden Erkenntnisse vor

Analysen in fünf europäischen Städten zeigen ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen durch ultrafeine Partikel. Steigt beispielweise die tägliche Anzahl dieser Partikel um tausend pro Kubikzentimeter am Tag an, erhöht sich das relative Risiko für Krankheiten des Atemsystems um rund zwei Prozent.

Das ist eines der Ergebnisse aus dem Europa-Projekt UFIREG, die derzeit auf der Abschlusskonferenz in Dresden vorgestellt werden. Unter der Leitung des Forschungsverbundes Public Health Sachsen der TU Dresden haben Wissenschaftler aus Umwelt und Gesundheit über drei Jahre in Dresden und Augsburg (D), Prag (CZ) und Ljubljana (SLO) sowie im ukrainischen Chernivtsi die Anzahl ultrafeiner Partikel in der Luft gemessen und die gewonnenen Daten einer gemeinsamen Analyse mit Krankenhauseinweisungs- und Todesursachenstatistiken unterzogen.

Die zeitlich hochaufgelösten Messungen der Anzahl- und Größenverteilungen von Partikeln zeigen zudem deutlich den Einfluss des Verkehrs und der Heizperiode im Winter. Die Messwerte in Dresden gaben zudem Hinweise auf eine ausgeprägte Grill- und Lagerfeuersaison im Sommer. Darüber hinaus beeinflussten Einzelereignisse wie Laubverbrennung, Feuerwerk und Brauchtumsfeuer die Partikelanzahl in der Luft. Selbst der Gebrauch von Laubbläsern mit Verbrennungsmotoren in der Nähe der Messstation Dresden Winckelmannstraße (Südvorstadt) führte kurzeitig zu einer enorm erhöhten Anzahl ultrafeiner Partikel. Zu einer erhöhten Partikelbelastung führen unter anderem auch Inversionswetterlagen.

Ingolf Pleil

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