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Studentisches Wohnen wird auch in Dresden vielfältiger

Studentisches Wohnen wird auch in Dresden vielfältiger

Notunterkünfte, Matratzenlager und Schlafgelegenheiten bei Gastfamilien - so dramatisch wie in Heidelberg und Freiburg gestaltet sich die Wohnungssituation für die Dresdner Studenten zum Glück noch nicht.

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Mit den winzigen Wohnhöhlen vergangener Tage haben viele Studentenbuden von heute nichts mehr gemein. Auch im Wohnkomplex "Campus-Leben" in der August-Bebel-Straße wurde auf Sanierung gesetzt.

Quelle: Dietrich Flechtner

Doch auch in der Elbestadt wirkt sich der Semesterwechsel auf den Immobilienmarkt aus: Die rund 6000 Wohnheimplätze in der Elbestadt sind komplett ausgebucht, knapp 800 Absagen musste das Studentenwerk in den vergangenen Wochen verschicken.

Das sei jedoch kein Grund zur Panik: "Notunterkünfte gibt's hier deswegen nicht", sagt Studentenwerk-Sprecherin Heike Müller. "Wir vermitteln die erfolglosen Bewerber an die Genossenschaften." Rund 2025 Bewerber haben in diesem Semester einen der begehrten Wohnheimplätze ergattert, etwa die Hälfte von ihnen kommt aus dem Ausland.

Die - vor allem zu Semesterbeginn - große Nachfrage nach studentischem Wohnraum lockt mittlerweile auch private Investoren, im Immobiliengeschäft mit Studenten mitzumischen. Neben sanierten Plattenbauten in Prohlis werden auch komfortable, hochwertige Wohnlösungen in direkter Uni-Nähe bei Studenten immer beliebter.

Zu vergleichsweise niedrigen Mietpreisen bietet dagegen das Dresdner Studentenwerk seinen Mietern ein breites Portfolio an Wohnmöglichkeiten, vom Einbettzimmer in WGs (190-220 Euro) bis hin zum eigenen Apartment (245-265 Euro) - von solchen Mieten können Studierende in München oder Köln (siehe Grafik unten) nur träumen.

Auch in Zukunft will das Dresdner Studentenwerk weiter auf die Sanierung des vorhandenen Bestands statt auf Neubau setzen. Rund 82 Prozent der Wohnungen wurden in den vergangenen Jahren bereits modernisiert, ein markantes Beispiel ist das farbenfrohe Hochhausensemble an der Wundtstraße. Schon im nächsten Jahr könnte die Sanierung der zwei Wohnheimgebäude an der Gret-Palucca-Straße folgen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.10.2013

Philipp Nowotny

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