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Stromschulden - Drewag verschickt 125.000 Mahnungen pro Jahr

Stromschulden - Drewag verschickt 125.000 Mahnungen pro Jahr

In 3300 Dresdner Haushalten gingen im vergangenen Jahr die Lichter aus, weil die Betroffenen ihre Energierechnungen permanent nicht gezahlt hatten und die Dresdner Stadtwerke (Drewag) ihnen die Stromzufuhr kappten.

Von Thomas Baumann-Hartwig

2700 dieser Kunden konnten in relativ kurzer Zeit ihre Stromschulden begleichen und wurden von den Drewag wieder versorgt. Nur etwa 600 säumige Zahler sitzen langfristig im Dunkeln.

Aber in immerhin 24 000 Fällen haben die Drewag 2011 ihren Schuldnern die Unterbrechung der Versorgung angedroht. Das hinterließ vielfach Wirkung, meistens beglichen die Betroffenen nach dieser "Gelben Karte" ihre offenen Rechnungen. Diese Zahlen nannte Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann auf Anfrage der DNN. Im Vergleich zum Jahr 2010 gebe es kaum Veränderungen, auch in den Vorjahren hätten sich die Zahlen im Bereich von 2011 bewegt.

Die Drewag sind ein guter Kunde für einen Postdienstleister - 2011 verschickte der kommunale Energieversorger immerhin rund 125 000 Mahnschreiben. "Wir gehen davon aus, dass etwa 10 000 Privatkunden und 1000 Gewerbekunden regelmäßig Mahnpost von uns erhalten", so Ostmann. Rund 2,5 Millionen Euro Außenstände haben die Stadtwerke gegenwärtig bei privaten Haushalten und rund drei Millionen Euro bei Gewerbekunden. Ein Klacks im Vergleich zu 2002: Damals hatten die Drewag Außenstände in schwindelerregender Höhe von 25 Millionen Euro.

"Die Zahlungsmoral unserer Kunden hat sich deutlich verbessert", schätzt die Drewag-Sprecherin ein, gleichzeitig habe das Unternehmen aber auch seine Mahnsystematik optimiert. So starte der Prozess zur Unterbrechung der Energiezufuhr bei Privatkunden schon so früh wie möglich. "Wir warten nicht, bis die ausstehende Schuld eine kaum noch zu tilgende Dimension erreicht hat. Sondern wir geben den Kunden eine realistische Chance, ihre Außenstände zu begleichen, ohne dass es zu einer Sperrung kommt."

Das belegt die Statistik: 2001 wurde noch 6500 Haushalten der Strom abgedreht, jetzt sind es nur noch die Hälfte. "Damit ist all jenen Kunden geholfen, die nicht mehr so oft im Dunkeln sitzen müssen", meint Ostmann. Wichtig sei es, dass der Schuldner das Gespräch mit den Drewag sucht und mit den Beratern eine Lösung wie zum Beispiel eine Ratenzahlung vereinbart. "Wir haben unsere Mitarbeiter in den Belangen des Forderungsmanagements geschult und können den Kunden bei Bedarf auch den richtigen Weg zu staatlichen Hilfsangeboten weisen", so die Drewag-Sprecherin.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.01.2012

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